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Mehr Grün für die EU-Verfassung

In Brüssel hat Greenpeace zusammen mit sieben anderen Umweltschutzorganisationen am Donnerstag Vorschläge veröffentlicht, die den Europäischen Verfassungsentwurf auf Nachhaltige Entwicklung und Umweltschutz ausrichten sollen.

Der Hauptvorwurf der sogenannten Green Eight (Die Grünen Acht) in ihrer Empfehlung Towards a Green EU Constitution (Vorschläge für eine grüne EU-Verfassung) lautet: Die Europäische Union könne mit der bisherigen Ausformulierung des Verfassungstextes nicht das Verfassungsprinzip der Nachhaltigen Entwicklung erfüllen. Die Koalition fordert eine grüne Neuformulierung der Bereiche Landwirtschaft, Transport, Energie und Entwicklung, da sie nahezu unverändert aus alten Verträgen übernommen worden seien.

Anstelle einer Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität schlägt die Empfehlung eine umweltverträgliche und nachhaltige Entwicklung der landwirtschaftlichen Produktion vor. Weiter bemängelt die Gruppe den Einschluss des Euratom-Vertrags in den EU-Verfassungsentwurf: Die Regierungen sollen Euratom, der die Förderung der Atompolitik zum Ziel hat, überarbeiten, um seine Atomlastigkeit zu beseitigen oder ihn gleich vollständig abschaffen. Stattdessen fordern sie ein Protokoll zur Nachhaltigen Entwicklung, das die EU-Verfassung ergänzt.

Die Green Eight bestehen aus Birdlife International, Climate Action Network Europa, European Environmental Bureau, Friends of the Earth Europa, International Friends of Nature, der europäischen Föderation für Transport und Umwelt, dem World Wide Fund for Nature (WWF) und Greenpeace. (nic)

Auf der Website unserer Kollegen von Greenpeace International finden Sie Die Vorschläge der Green Eight: Towards a Green Constitution .

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