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Greenpeace-Experten auf dem Weg zum AKW Krsko

Update 17:30 Uhr: Ein Expertenteam von Greenpeace ist am Nachmittag im slowenischen Ljubljana eingetroffen. Nach Gesprächen mit der dortigen Atomaufsichtsbehörde bewertet unser Atomexperte Heinz Smital die Situation um das AKW Krsko als derzeit entspannt. Doch Smital warnt davor, den AKW-Zwischenfall auf die leichte Schulter zu nehmen. Ein Leck im primären Kühlkreislauf sei sehr kritisch. Das Team will sich jetzt direkt vor Ort umsehen.

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Auch wenn Entwarnung gegeben worden sei - noch sei man nicht auf der sicheren Seite, sagt Smital. Es geht nicht nur darum, ob radioaktives Wasser austritt. Die Frage ist, ob der Reaktorkern weiter gekühlt werden kann. Unmittelbar nach dem Abschalten ist die Hitze so hoch, dass es zur Kernschmelze kommen kann. Ich gehe davon aus, dass wir es mit einem sehr sehr kritischen Fall zu tun haben, der berechtigt zu einer europaweiten Warnung geführt hat.

Der Reaktor an der slowenisch-kroatischen Grenze war am Mittwochabend heruntergefahren worden, nachdem Kühlwasser aus dem Primärkreislauf ausgetreten war. Der Zwischenfall hatte über ein Frühwarnsystem Alarm in der gesamten EU ausgelöst. Das System wurde nach dem Super-GAU im ukrainischen AKW Tschernobyl eingeführt. Angeschlossen sind die EU-Länder, Kroatien und die Schweiz.

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