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Die Castoren sind angekommen, doch der Widerstand lebt

Die Castoren sind im Zwischenlager Gorleben angekommen. Rund 58 Stunden waren sie unterwegs von der sogenannten Wiederaufarbeitungsanlage La Hague in Frankreich bis ins Wendland. Greenpeace-Aktivisten hatten sich an der LKW-Route postiert und zum Teil aus luftiger Baumhöhe gegen den Transport protestiert.

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Es regnet in Strömen, als die rund 6.000 Atomgegner sich am Samstag zur Demo treffen. Doch der Protest verläuft trotz grauen Himmels bunt, gutgelaunt und friedlich. Mit dabei ist auch wieder der rostige Atom-Dinosaurier, dieses meterhohe Greenpeace-Symbol für eine rückwärts gewandte und gefährliche Energiewirtschaft.

Sonntagnachmittag ist es so weit: Mit mehreren Stunden Verspätung fährt der Atomzug in den Bahnhof von Dannenberg ein. Die zwölf Castoren werden auf LKW verladen. Am Montag in aller Frühe setzen sie sich in Richtung Gorleben in Bewegung. An der Strecke herrscht schon die ganze Nacht ein reges Treiben: Trotz der Kälte sind Tausende Demonstranten aktiv, treffen sich zu Sitzblockaden, ketten sich an Betonblöcke, -pyramiden, Rohre ...

In Grippel, wo sich Nord- und Südstrecke treffen, haben sich trotz Räumung noch drei Greenpeacer an der Strecke eingefunden, einer sitzt auf einem Baum. Weitere Aktivisten, die sich in Bäumen postiert hatten, sind von der Polizei heruntergeholt worden. Diese drei haben es geschafft, unentdeckt zu bleiben. Als die LKW vorbeifahren, entfaltet der Aktivist im Baum sein Banner: Atommüll sicher lagern? HIER sicher nicht!

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