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CSU will spalten

Die CSU spricht sich für die weitere Atomenergienutzung in bestehenden und gegebenenfalls notwendigen neuen Anlagen aus. Das berichtet die Zeitung Die Welt in ihrer Ausgabe vom Donnerstag. In ihrem Gesamtkonzept Bayern zur Energiepolitik bezweifelt die CSU demnach, eine Stromversorgung ohne Kernenergie sicherstellen zu können. Die Möglichkeit des Ersatzes bestehender und bei Bedarf auch Errichtung neuer Kernkraft-Anlagen müsse wieder gegeben sein.

Man kann schon fast die Uhr danach stellen, mit welcher Regelmäßigkeit Stoiber und Merkel neue Atomkraftwerke fordern, kommentiert Greenpeace-Atomexperte Thomas Breuer den Vorstoß. Das ist ein Beleg für die Konzeptlosigkeit der Union in der weltweit so wichtigen Energiefrage. Während sich hochrangige Experten aus aller Welt auf der Internationalen Konferenz zu Erneuerbaren Energien in Bonn beraten, möchte der bayrische Ministerpräsident im Falle eines Regierungswechsels sofort aus dem Atomausstieg wieder aussteigen.

Dabei stehen, laut Die Welt selbst die Betreiberfirmen von Kernkraftwerken zur Ausstiegs-Vereinbarung mit der Bundesregierung. Greenpeace fordert den Ausstieg aus der Atomenergie, so Breuer. Die Investitionen und Forschungsausgaben sollen in zukunftsträchtige Energieformen umgelenkt werden mit dem Ziel, die Energiefrage nachhaltig zu lösen. Die Probleme dürfen nicht auf zukünftige Generationen verlagert werden. Es wäre daher hilfreich, wenn die Union sich mit zukunftsfähigen Lösungen beschäftigen würde.

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