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Weitere Kämpfer gegen Dieselruß

Der Druck auf die deutschen Autohersteller wird immer größer, endlich Rußfilter gegen Krebs erregende Dieselpartikel in ihre Fahrzeuge einzubauen. Am Montag stellte sich in Berlin das Bündnis Kein Diesel ohne Filter vor, das von den Umweltschutzverbänden BUND und NABU, der Deutschen Umwelthilfe, dem Verkehrsclub Deutschland, dem Dachverband Deutscher Naturschutzring sowie dem Deutschen Kinderschutzbund getragen wird.

Die Weltgesundheitsorganisation berät die Initiative wissenschaftlich und der ADAC wird das Projekt technisch begleiten.

Das Bündnis wirft der deutschen Automobilindustrie vor, die Markteinführung von Dieselrußfiltern zu blockieren. Ziel der Kampagne sei es, dass Dieselfahrzeuge ab Sommer 2003 nur noch mit Rußfiltern verkauft werden werden dürfen, alte Fahrzeuge nachgerüstet werden und der Einbau von Filtern steuerlich gefördert wird. Das Bündnis forderte alle deutschen Autohersteller auf, sich dazu bis zum 20. Dezember 2002 verbindlich zu äußern.

Es ist ein politischer Erfolg, dass auch die anderen Verbände sich dieses drängenden Umweltproblems angenommen haben, kommentiert Simone Miller, Pressesprecherin bei Greenpeace. Die Autoindustrie muss sich jetzt warm anziehen. Unser Diesel-Filter-Mercedes ist jeden Tag der Beweis, dass auch Gebrauchtwagen erfolgreich nachgerüstet werden können. (abu)

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