Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Wie viel Bio steckt in Öko-Labeln?

Wo Umweltschutz drauf steht, muss nicht immer Umweltschutz drin sein - das gilt vor allem auch für die Textilindustrie. Auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit in der Textilindustrie entstehen immer mehr Öko-Label. Der Verbraucher wird in die Irre geführt. Greenpeace hat die Textil-Label mit Umweltbezug beurteilt.

  • /

Rückstände von giftigen Nonylphenolethoxylaten (NPE): Im aktuellen Report Schmutzige Wäsche: Zum Trocknen aufgehängt hat Greenpeace die Chemikalien in 52 von 78 getesteten Textilien nachgewiesen. Nach der Aufforderung von Greenpeace, auf den Einsatz der umweltschädlichen Chemie zu verzichten, haben sich nun Puma, Nike und Adidas dazu bereiterklärt, ihre Produktionsweise zu verändern.

Verbraucher, die keine giftigen Chemikalien in ihrer Kleidung haben wollen, orientieren sich immer mehr an Öko-Labeln. Die stehen für umweltfreundliche Produktion und Kleidung - zumindest nach außen hin. Doch durch die Anzahl der Öko-Label, die immer weiter steigt, ist jetzt der Verbraucher gefragt, sich nicht irritieren zu lassen. Viele Label werden den Erwartungen der Verbraucher nicht gerecht.Welches Label ist wirklich Öko? Wo verstecken sich schwarze Schafe? Und welche Kleidung kann man bedenkenlos kaufen?

In unserem Hintergrund Wie erkenne ich ökologische Kleidung? Eine Beurteilung von Textil-Labeln mit Umweltbezug werden die wichtigsten Faktoren von Öko-Labels aufgeschlüsselt und die bekanntesten Label beurteilt.

Blättern Sie sich hier durch den Hintergrundbericht:

false

Publikationen

Report: Schmutzige Wäsche (Teil 1)

Der Greenpeace-Report gibt einen Einblick, wie die Textilindustrie chinesische Flüsse mit gefährlichen Chemikalien verschmutzt. Die belasteten Gewässer bedrohen wiederum wertvolle Ökosysteme und die Gesundheit der Bewohner.

Weiterführende Publikationen zum Thema

Zur Kampagne

Zeit zu entgiften!

Mehr als 90 Prozent unserer Kleidung kommen aus Asien. Dort vergiftet die Textilindustrie die Gewässer. Doch immer mehr Verbraucher protestieren – und konsumieren anders.

Alle Artikel zu dieser Kampagne

Mehr zum Thema

Zu viel, zu schnell

Der Modekonzern H&M sitzt auf Ladenhütern im Milliardenwert und weiß nicht wohin damit. Die Entsorgung erfolgt oft auf fragwürdigem Weg, berichten ZDF und Wirtschaftswoche.

Raus aus den roten Zahlen

Ab heute lebt die Welt über ihre Verhältnisse. Doch gegen Verschwendung und unnötigen Konsum lässt sich etwas tun, zeigen bundesweit Greenpeace-Gruppen am Erdüberlastungstag.

Eine ganz große Null

Seit sieben Jahren arbeitet Greenpeace intensiv daran, mit der Modebranche ihre Textilien zu entgiften. Mit Erfolg! Doch nachhaltige Mode bedeutet nicht nur „ungiftig“.