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Keine Entscheidung über Dieselrußfilter

Bundeskanzler Gerhard Schröder und die Vertreter des europäischen Automobilverbandes ACEA haben am Montag in Berlin keine Entscheidung über Dieselrußfilter getroffen. Sie einigten sich stattdessen darauf, die Einführung einer neuen europäischen Abgasnorm von der EU-Kommission zu fordern.

Die so genannte Euro-Fünf-Norm soll ab dem 1. Januar 2005 in Kraft treten. Die Grenzwerte für Rußpartikel bleiben jedoch noch offen. Ein Gesetzentwurf von Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) sieht einen Grenzwert von 2,5 Milligramm pro Kilometer vor. ACEA- und VW-Vorstandschef Bernd Pischetsrieder will dagegen einen Grenzwert von 12,5 Milligramm durchsetzen.

Vor Beginn des Treffens am Montag hatten Greenpeacerinnen und Greenpeacer für eine schnelle Förderung von Dieselrußfiltern demonstriert. Die Aktivisten legten sich in Krankenhausbetten vor das Kanzleramt und protestierten mit den Slogans VW-Diesel machen Krebs und Diesel-Krebs! Kanzler, schützen Sie uns!.

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