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Atommüll in Asse muss geborgen werden

Am heutigen Freitag hat die Arbeitsgruppe Optionenvergleich (AGO) eine Zwischenbericht zum künftigen Umgang mit dem Atommüll im Schacht Asse II vorgestellt. Mit dabei waren Bundesumweltminister
Sigmar Gabriel (SPD) und Wolfram König, Präsident des Bundesamtes
für Strahlenschutz (BfS). Wir kommentieren den Bericht.

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Die Asse ist eine tickende Zeitbombe, sagt Greenpeace Atomexperte Heinz Smital. Gute Lösungen für die selbst verursachten, gewaltigen Probleme in dem maroden Salzbergwerk gibt es schon lange nicht mehr. Für die Sicherheit von Menschen und Umwelt bleibt nur eine Option: die sichere Bergung des verantwortungslos verklappten Atommülls. Die technische Umsetzung ist eine reine Kostenfrage.

In dem alten Salzbergwerk sind rund 126 000 Fässer Atommüll eingelagert worden. Das Wie ist ein Skandal und zeugt von absoluter Verantwortungslosigkeit: Die Atommüll-Fässer scheinen nicht nur wie gemeiner Hausmüll in das ehemalige Bergwerk gekippt worden, sondern sollen auch noch mit Teleskopbaggern in die Kammern hineingedrückt worden sein.

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