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Anti-Atomprotest auf die französische Art

Zwölf Greenpeace-Aktivisten aus acht verschiedenen Ländern befinden sich noch in Gewahrsam der französischen Polizei und warten auf ihre baldige Entlassung. Nach einer spektakulären Aktion am Dienstag wurden sie durch 60 Beamte, darunter 30 Mann eines Sondereinsatzkommandos festgenommen. Die Sicherheitskräfte setzten dabei vier Helikopter ein.

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Die Kletterer harrten 13 Stunden am Kühlturm des Atomkraftwerkes im französischen Belleville sur Loire aus, um gegen den Neubau von Atomkraftwerken zu protestieren. An der Außenleiter stiegen die Aktivisten den Turm hinauf. Beim Abseilen malten sie die Worte EPR = Danger (EPR = Gefahr) an die Außenwand des Kühlturms.

Bei dem European Pressurized Water Reactor (EPR) handelt es sich um einen neuen Atomreaktortyp. Er basiert auf der Druckwasserreaktor-Technologie. Am Jahresende soll Frankreichs erster Reaktor dieser sogenannten dritten Generation in der Normandie errichtet werden.

Das Projekt wird stark kritisiert. Vor dem Hintergrund der nahenden Präsidentschaftswahlen im Mai protestierten Anfang des Monats Zehntausende in ganz Frankreich gegen Atomkraft. Wir warnen vor der Gefahr von Atomkraft! Im besonderen vor der von EPR, sagt Adelaide Colin, Sprecherin von Greenpeace Frankreich.

In Frankreich werden mehr als zwei Drittel des Stroms durch Atomkraft gewonnen, mehr als in jedem anderen Land. Dadurch ist sie ein besonders heikles Thema.

Ein Video von der Aktion finden Sie unter den unten angegebenen Link.

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