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Japanische Walfänger wieder unterwegs

Die japanische Walfangflotte ist am Donnerstag zur Jagd in die antarktischen Gewässer aufgebrochen. Die Walfänger haben ihren Heimathafen drei Wochen später als gewöhnlich verlassen und werden bereits Anfang März zurück erwartet. Zusätzlich ist die Flotte diese Saison kleiner als in den letzten Jahren. Eines der Schiffe wurde verschrottet und zwei der Sichtungsboote wurden verkauft.

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In den letzten Jahren hatten die Japaner ihre Fangquote auf 935 Minke- und 50 Finnwale festgelegt. Trotz größerer Flotte hatten die Walfänger diese Quote aber nicht erfüllt. Da die Walfänger in diesem Jahr mit einer reduzierten Flotte zur Waljagd fahren, ist absehbar, dass sie auch dieses Jahr ihre Fangquote nicht erfüllen können.

Den japanischen Walfängern steht das Wasser offensichtlich bis zum Hals, sagt Greenpeace Walexperte Thilo Maack. Aufgrund der erfolgreichen Greenpeace-Kampagne in Japan müssen sich die Walfänger jetzt mit halbierten Quoten und einer stark verkürzten Jagdsaison zufrieden geben.

Trotzdem werden die Walfänger auch in diesem Jahr wieder viele Wale töten und jeder Wal ist einer zu viel. Doch auch in Japan verändert sich die öffentliche Meinung zur Jagd auf Wale. Jüngsten Meinungsumfragen zufolge sind 70 Prozent der Japaner gegen den Walfang in internationalen Gewässern.

Dass zudem über 5700 Tonnen Walfleisch ungenutzt in japanischen Kühlhäusern lagern, setzt dem widersinnigen Festhalten am Walfang die Krone auf,empört sich Maack. Irgendwann muss es auch der ultranationale Teil der japanischen Regierung verstehen, der Walfang hat keinen Platz im 21. Jahrhundert!

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