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Die drohende Bedrohung

Tierarten, die derzeit noch nicht akut vom Aussterben bedroht sind, könnten schon bald in Gefahr geraten. Das ergab nun eine britische Studie, die am Montag in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlicht worden ist. Angesichts der zunehmenden Zerstörung von Lebensraum durch den Menschen, sind Tierarten in zwanzig Zonen auf der Erde betroffen.

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Die Studie beschreibt die Tierarten als bedroht durch die latente Gefahr auszusterben. Die beteiligten Wissenschaftler wollen mit ihrer Studie Tierschützer anregen, früh Gegenmaßnahmen zu ergreifen, damit es nicht zu einer akuten Gefährdung kommt. Die Devise lautet: Vorbeugung statt Heilung.

Latent gefährdet sind 1500 Säugetierarten, die schon bald in die sogenannte Rote Liste rutschen könnten. Unter ihnen finden sich vor allem Arten mit relativ großen Körpern, die auf kleiner Fläche leben und sich nur langsam fortpflanzen. Zu ihnen gehören zum Beispiel der Karibu, der Moschusochse und der Seychellen-Flughund.

Die 20 Zonen verteilen sich über den gesamten Globus. Die sibirische Tundra zählt ebenso dazu wie die karibischen Inseln und Teile Südostasiens. Überraschenderweise taucht der Amazonas-Regenwald in der Studie nicht auf. Eine Tatsache, die allerdings wohl mangelnden Datenerhebungen aus der Region geschuldet ist.

(Autor: Benjamin Borgerding)

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