Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Protest mit Laternen

Lichter für die Arctic 30

Am Samstag haben erneut weltweit Menschen für die Freilassung der Arctic 30 protestiert. Greenpeace Deutschland hat zu einer ganz besonderen Protestaktion aufgerufen: Gemeinsam mit Unterstützern zeigten Greenpeace-Aktivisten ihre Solidarität mit der inhaftieren Crew der Arctic Sunrise - in sechs Großstädten unternehmen sie Laternenumzüge zur Botschaft und den Konsulaten Russlands. Insgesamt sind über 2000 Menschen zu den Umzügen gekommen.

  • /

In Berlin begann der solidarische Lichterzug um 16 Uhr vor der Gazprom-Zentrale und endete Unter den Linden vor der russischen Botschaft. Dort wird seit Inhaftierung der 30 Aktivisten eine ständige Mahnwache gehalten. Auch in den Städten Bonn, Frankfurt, Hamburg, Leipzig und München kamen Unterstützer an zentralen Treffpunkten zusammen, um in den Abendstunden zu den russischen Konsulaten zu wandern.

Allein in Hamburg sind 600 Menschen auf die Straße gegangen, auch in Berlin und Frankfurt waren jeweils etwa 500 Menschen mit Laternen unterwegs. Weltweit haben sich am Samstag Greenpeace-Aktivisten und Unterstützer bei Protestaktionen in 263 Städten in 43 Ländern für die Freilassung der Arctic 30 eingesetzt. Fotos von den Laternenumzügen finden Sie in diesem Facebook-Fotoalbum (auch ohne Facebook-Registrierung abrufbar).

Auch nach dem Aktionstag möchten wir Sie bitten, sich für die 28 Aktivisten und 2 Journalisten einzusetzen:

Verteilen Sie Info-Flyer an Ihre Verwandten und Freunde. Bitten Sie Geschäfte, das "Schützt die Arktis"-Plakat aufzuhängen.Schreiben Sie eine Protestmail an den russischen Botschafter. Schauen Sie bei unserer Mahnwache in Berlin vorbei - oder organisieren Sie selbst eine in Ihrer Stadt. Sprechen Sie einfach die Greenpeace-Gruppe in Ihrer Nähe an. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

Weiterführende Publikationen zum Thema

Report: Seismische Untersuchungen bedrohen Wale

Der Lärm seismischer Untersuchungen bei der Suche nach Öl wirkt sich negativ auf Meereslebewesen aus – so das Ergebnis eines neuen Berichts der Marine Conservation Research.

Zur Kampagne

Arktis-Pläne einfrieren!

Shell ist zurück in der Arktis. Vor der Küste Alaskas sucht der Konzern nach Öl – trotz hoher Risiken und internationaler Proteste.

Alle Artikel zu dieser Kampagne

Mehr zum Thema

Aufräumen am Ende der Welt

Plastikmüll an Stränden ist leider nichts Neues. Aber in der Arktis? Greenpeace barg an der Küste Spitzbergens bergeweise Kunststoff – Folgen einer ausufernden Fischereiindustrie.

12 Freunde

Die Kiezkicker vom FC St. Pauli unterstützen die Greenpeace-Kampagne zum Arktisschutz – und unterzeichneten als erster deutscher Profisportverein die Arctic Declaration.

Überraschender Besuch

Das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise trägt den Protest gegen die Ölbohrungen des Konzerns OMV in die Barentssee. Vor dessen Ölplattform flattern nun Banner: „Raus aus der Arktis!“