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Volkswagen, Daimler und BMW nicht auf 1,5°-Kurs

Zehn Jahre WTO

Zehn Jahre WTO

Seit zehn Jahren besteht die Welthandelsorganisation (WTO). Ins Leben gerufen wurde sie, um den globalen, freien Handel zu fördern. Was hat die WTO bewirkt? Wem hat sie geholfen? Welche Methoden verwendet sie zur Durchsetzung ihrer Ziele? Greenpeace unterzieht die Welthandelsorganisation einer kritischen Umweltbilanz.

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Auf der diesjährigen IAA in München präsentiert sich die deutsche Autoindustrie scheinbar geläutert: Ein “Open Space” soll an verschiedenen Orten in der Stadt Mobilitätslösungen für die Zukunft aufzeigen, eine “Blue Lane” wird zur “Teststrecke für nachhaltige Technologien”, auf der ausschließlich emissionsarme Fahrzeuge unterwegs sind. “Mobilität und Klimaschutz sind keine Gegensätze, es gibt kein ,Entweder-Oder‘, nur ein UND”, beteuert Hildegard Müller, Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie. 

Doch der Schein trügt: Die selbst gesteckten Klimaziele der deutschen Autohersteller reichen bei weitem nicht, um die Risiken der Erderhitzung zu mindern. Nach jetzigem Stand wird der globale CO2-Fußabdruck von VW, BMW und Daimler im Jahr 2030 deutlich größer sein, als es ein 1,5-Grad-kompatibler Minderungspfad für den Verkehrssektor erlaubt, belegen Greenpeace-Berechnungen. Konservativ gerechnet landen die Pkw-Sparten der Unternehmen im Jahr 2030 bei einem CO2-Fußabdruck von 462 Millionen Tonnen - fast doppelt so viel wie wissenschaftlich vertretbar.