Presseerklärung

Greenteams sammeln Unterschriften für ein Schutzgebiet rund um den Nordpol

Kinder und Jugendliche von Greenpeace protestieren bundesweit für den Schutz der Arktis

Hamburg, 14. 3. 2014 – Kinder und Jugendliche von Greenpeace protestieren morgen bundesweit in rund 50 Städten für den Schutz der Arktis. Die Aktionen finden unter anderem in Hamburg, Berlin, Köln und Frankfurt/Main statt.

Die Kinder machen als Eisbären verkleidet, mit Musik, kleinen Theaterstücken, Quizfragen, Unterschriftenaktionen und Infoständen auf Gefahren für die Arktis aufmerksam.
Der Lebensraum der Eisbären ist durch Öhlbohrungen und industrielle Fischerei bedroht. Die Aktionen der rund 70 Greenteams sind Teil einer internationalen Kampagne von Greenpeace. Seit rund zwei Jahren kämpft die unabhängige Umweltschutzorganisation für ein Schutzgebiet rund um den Nordpol.

„Die jüngsten Umweltaktivisten der Republik zeigen durch ihr Engagement, wie wichtig ihnen der Schutz der Arktis ist und wie wichtig er auch der Politik sein sollte“, sagt Lydia Seiler, Verantwortliche für Kinderprojekte bei Greenpeace. Eine zentrale Forderung der Kinder und Jugendlichen ist dabei das Verbot von Ölbohrungen und industrieller Fischerei in der Hohen Arktis. „Das EU-Parlament hat sich in dieser Woche für den Schutz der Arktis ausgesprochen. Jetzt müssen Bundesregierung und Bundestag nachziehen“, sagt Seiler.

Bereits im vergangenen Jahr waren die Greenteams unterwegs und sammelten insgesamt mehr als 40.000 Unterschriften für ein Schutzgebiet in der Arktis. Die Unterschriften sollen im Frühsommer der Bundesregierung in Berlin übergeben werden.

Greenteams sind sozial engagierte und umweltbewusste junge Menschen zwischen zehn und vierzehn Jahren, die die Zukunft der Erde mitgestalten wollen. Sie planen und führen ihre Aktionen selbstständig durch und sind bei der Wahl ihrer Ideen und Themen frei. Greenpeace unterstützt die jungen Umweltschützer mit Informationsmaterialien und Mitmachaktionen zu zentralen Greenpeace-Themen. Eine Greenteam-Mitgliedschaft ist freiwillig und kostenlos.
 

Rückfragen

Achtung Redaktion!
Rückfragen bitte an: