Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Endlich folgen auch die Russen den Internationalen Beschlüssen der IMO, erklärt Greenpeace-Schifffahrtsexperte Dr. Christian Bussau. Dies war längst überfällig. Nur wenn alle Ostseeanrainerstaaten mit einer Stimme sprechen, wird es gelingen, die Ostsee besser als bisher zu schützen. Aber Bussau warnt: Einhüllentanker werden jedoch die Ostsee noch bis 2010 befahren. Das bedeutet, von Entwarnung kann nicht gesprochen werden.

Tatsächlich hat die IMO einen Beschluss zu ganz bestimmten Einhüllentankern gefasst, die ab 5. April 2005 nicht mehr fahren dürfen. Dabei handelt es sich um Schiffe der so genannten Kategorie 1. Diese sind in der Regel vor 1982 gebaut und transportieren Schweröl.

Einhüllentanker der Kategorie 2 oder 3, die Schweröl befördern, sind davon nicht betroffen und dürfen noch bis 2010 weiterfahren. Da es sich dabei um einen Beschluss der IMO handelt, an die zu halten der russische Minsterpräsident zugesagt hat, dürften also noch bis zu dem Zeitpunkt gefahrenträchtige Einhüllentanker die Ostsee befahren. Einziger Trost: Es werden wohl ab 2005 ein paar weniger sein als gegenwärtig.

Mehr zum Thema

Kein Goldrausch im Ozean!

  • 16.05.2021

Erste Pilotversuche zum Abbau von Manganknollen im Ozean sind abgeschlossen. Doch Tiefseebergbau ist eine massive Bedrohung für unsere Ozeane.

mehr erfahren
Freiwillige helfen, die Strände von den Verschmutzungen zu befreien.

Ölkatastrophe in Israel

  • 03.03.2021

Die größte Ölkatastrophe in der Geschichte Israels ist auch ein Versagen der Politik. Satellitenbilder vom Mittelmeer zeigen, dass die Gefahr rechtzeitig zu erkennen gewesen wäre.

mehr erfahren
Faiza Oulahsen kommt frei, November 2013

Faiza Oulahsen: Mit Leidenschaft und Ungeduld für die Umwelt

  • 22.08.2019

Empört von der Dreistigkeit der Ölfirmen ist sie an Bord der Arctic Sunrise gegangen. Die junge Niederländerin engagiert sich seit drei Jahren für Greenpeace, aber die Untersuchungshaft in Murmansk überstand sie wie ein alter Hase.

mehr erfahren
Alexandra Harris in St.Petersburg, November 2013

Alexandra Harris: "Ich werde stärker"

  • 22.08.2019

Ihre Briefe aus der Haft waren poetisch. Mit Ironie und Fantasie hat sie sich die Zeit in der Einzelzelle vertrieben. Als eine der ersten gab die Britin wieder Interviews, als sie auf Kaution aus dem Gefängnis in St. Petersburg entlassen worden war.

mehr erfahren
Aktivist im Kanu mit Erdkugel vor Ölplattform Songa Enabler

Auf der Anklagebank

  • 09.08.2019

Umweltschutz steht in Norwegen sogar in der Verfassung. Die Regierung erlaubt dennoch hochriskante Bohrungen in der Arktis. Aktivisten klagen dagegen – und protestieren vor Ort.

mehr erfahren

Aktive protestieren an Shell-Tankstelle bei Davos

  • 06.08.2019

Am Freitagmorgen haben 25 Greenpeace-Aktivisten aus ganz Europa auf einer Shell-Tankstelle unweit des Weltwirtschaftsforums in Davos protestiert. Sie kritisieren die Pläne des Konzerns, in der Arktis nach Öl zu bohren.

mehr erfahren