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Die Experten dokumentieren, dass das Meerwasser durch Kohlenwasserstoff schwer verseucht worden ist. An einer Teststation fanden sie 1000 tote Fische an einem Tag. Zudem wies das Team Zellschäden in Phytoplankton nach. Im Sand des bekannten Clifton-Strandes fanden sie weniger Schellfische, Seesterne und Würmer vor als unter normalen Bedingungen. Im Report drücken die Experten ihre Befürchtung aus, dass die zerstörten Mangrovenwälder sich vielleicht nicht wieder erholen werden.

Neben den Umweltschäden hält die Untersuchung fest, dass 250 Menschen sich nach dem Tankerunglück in medizinische Behandlung begeben mussten. Die Dämpfe des ausgelaufenen Öls verursachten Atemwegsbeschwerden. Die Studie betont, dass Langzeitstudien notwendig sind, um die gesundheitlichen Schäden in der lokalen Bevölkerung im Detail untersuchen zu können. Dabei sollen auch die sozio-ökonomischen Schäden und langfristigen Umweltschäden durch die aus der Tasman Spirit ausgelaufenen 27.000 Tonnen Öl festgehalten werden und ein Restaurierungsprogramm entwickelt werden.

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