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Der Chemikalientanker ENA 2 war mit einem Containerschiff kollidiert. Er fuhr noch rund 500 Meter weiter, bevor er kenterte. Nun liegt er mit dem Kiel nach oben im Hafenbecken und wird von der Feuerwehr kontinuierlich mit Wasser berieselt. So soll ein Ausbreiten von weiteren gefährlichen Dämpfen verhindert werden. Ein Bergungskran ist zu der Unfallstelle unterwegs. Sein Eintreffen wird für Dienstagabend erwartet. Am Mittwochmorgen soll die Bergung beginnen.

Das Schiff mitsamt der Ladung soll zunächst aufgerichtet und dann gehoben werden. Dabei könnte erneut eine größere Menge Schwefelsäure austreten, wenn sich bislang unentdeckte Risse im Rumpf öffnen sollten. Die Unfallstelle wird deshalb weiträumig abgesperrt. Ich erwarte, dass ein Sicherheitskorridor eingerichtet wird, der nach den aktuell herrschenden Windverhältnissen ausgerichtet ist, erklärt Greenpeace-Sprecher Jörg Feddern. Bei einem massiven Austritt von Schwefelsäure könnten die Auswirkungen für die Umwelt katastrophal sein.

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