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Doch nicht nur die Fische sind betroffen, erklärt Christian Bussau, Schifffahrtsexperte bei Greenpeace. Dort wo die Säure, die schwerer als Wasser ist, auf den Grund gesunken ist, gibt es auch kein Leben mehr. Allerdings gehen die Fachleute davon aus, dass sich die Säure sehr schnell mit dem strömenden Wasser der Elbe verdünnt hat. Die Schwefelsäure wird aber nicht in die Nahrungskette gelangen, so Bussau. Der ökologische Folgeschaden des Säureaustritts wird in einigen Monaten überwunden sein.

Auf Bussau, der das gekenterte Schiff und die Bergungsarbeiten mehrmals vom Schlauchboot aus in Augenschein genommen hat, machte das Vorgehen bei der Bergung einen guten Eindruck. Im Gegensatz zum Fall der 1998 havarierten Pallas vor Amrum hat das Hamburger Team lösungsorientiert ohne Kompetenzwirrwarr gearbeitet. Allerdings hat dieser Unglücksfall im Hamburger Hafen gezeigt, dass man mit Prognosen bei gekenterten Schiffen vorsichtig sein muss. Am Dienstag ging man noch von lediglich drei Kubikmetern ausgetretener Säure aus. Nun ist klar, dass nur 0,6 Prozent der ätzenden Ladung in den Tanks verblieben war.

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