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Der Großteil der Risse und Brüche der in 3600 Meter liegenden Wrackteile ist bereits verschlossen, teilte die spanische Regierung am Mittwoch mit. Derzeit treten täglich nur noch rund 2 Tonnen Öl aus. Zu Anfang waren es bis zu 150 Tonnen pro Tag. Der Einsatz des französischen Mini-U-Boots Nautile sei erfolgreicher als erhofft.

Angesichts der Bedrohung, die das Schiff nach wie vor darstellt, plant eine von der spanischen Regierung eingesetzte Expertenkommission eine Sicherung des Öls. Die zwei derzeit diskutierten Varianten sind die Einbetonierung der Wrackteile oder das Abpumpen des Öls. Letzteres ist in dieser Tiefe noch nie versucht worden, Fachleute halten es aber für möglich. Beides wird allerdings mit enormen Kosten verbunden sein. Im Februar will die spanische Regierung über das weitere Vorgehen entscheiden.

Aus einem anderen Havaristen, dem im Dezember nach einer Kollision im Ärmelkanal gesunkenen Autofrachter Tricolor ist nach Behördenangaben offenbar mehr Öl ausgelaufen als zunächst angenommen. Strände in Belgien, den Niederlanden und Frankreich sind inzwischen davon betroffen. Am Donnerstag überwand das Öl bei hohem Wellengang eine schwimmende Barriere vor dem belgischen Naturschutzgebiet Het Zwin. Helfer entlang der belgischen Küsten sammelten bislang 2500 ölverschmierte Seevögel. Dies beginnt Formen einer Katastrophe anzunehmen, sagten Sprecher eines Aufnahmezentrums, in dem die Tiere gesäubert werden.

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