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Bisher ist ein etwa acht Kilometer langer Küstenbereich betroffen, der von Einsatzkräften der französischen Armee, Polizei und Feuerwehr gereinigt wird. Nach Aussagen der französischen Umweltministerin Roselyne Bachelot sei Frankreich gut auf die möglichen Ausmaße einer größeren Ölpest vorbereitet. Staatspräsident Jaques Chirac prangerte die Gauner des Meeres an und will eine härtere Gangart gegen zwielichtige Geschäftsleute auf See einschlagen, die die derzeit noch unklaren Bestimmungen ausnutzten. Auch gegen die Betreiber und die Mannschaft des havarierten Tankers wolle man gerichtlich vorgehen, hieß es.

Es wird erwartet, dass auch in den kommenden Wochen und Monaten weitere Ölteppiche die Küstenregion bedrohen werden, da aus den Tanks der Prestige weiterhin täglich fast 100 Tonnen der gefährlichen Fracht austreten.

Unterdessen geht die Bekämpfung der Ölverschmutzungen an Galiciens Küste weiter. Tausende Soldaten versuchen nach dem schleppenden Beginn der Katastrophenschutzmaßnahmen jetzt, die Küste von der dicken Ölkruste zu befreien. Die Kosten für die Reinigungsaktion belaufen sich Schätzungen zufolge mittlerweile auf 250 Mio. Euro. Experten gehen allerdings davon aus, dass sich die langfristigen Schäden durch die Ölpest auf bis zu zehn Milliarden Euro belaufen könnten.

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Freiwillige helfen, die Strände von den Verschmutzungen zu befreien.

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