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Den Schadensersatzanspruch für die entstandenen Umweltschäden wird Ahmed Ali zufolge die Pakistanische Schiffahrtsgesellschaft (PNSC) erheben. Diese hatte den veralteten Ein-Hüllen-Tanker von dem griechischen Unternehmen Polembros Shipping für den Transport von Rohöl gemietet. Bislang werden über die Versicherung eines Schiffseigentümers und den IOPC Fund 1992 nur Schäden bis zu einer Höhe von rund 180 Millionen Euro ersetzt, sagt Energieexperte Christian Bussau von Greenpeace. Am 16. Mai hat die Internationale Seeschifffahrts-Organisation beschlossen, die Haftungshöchstsummen auf bis zu eine Milliarde Euro zu erhöhen. Dieses Übereinkommen tritt in Kraft, wenn es von acht Staaten ratifiziert worden ist.

Die Höhe der pakistanischen Schadensersatzforderung ergibt sich unter anderem aus den entstandenen Umweltschäden: Durch das Auslaufen von 27.000 Tonnen Rohöl aus dem maroden Öltanker sind junge Mangrovenwälder zerstört worden. Schildkröten und Fische entlang der Küste von Karatschi sind verseucht oder gestorben. Die mit den Rettungsarbeiten Beschäftigten gehen davon aus, dass noch 1.000 Tonnen von den vormals 67.000 Tonnen Rohöl im Öltanker verblieben sind. Rund 38.000 Tonnen konnten aus dem am 27. Juli gestrandeten und Mitte August in zwei Teile zerbrochenen Schiff abgepumpt werden.

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