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Derzeit werden durch die Windenergie in Europa 50 Millionen Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr eingespart. Durch einen weiteren Ausbau der Windenergie könnte bis zum Jahr 2010 bereits ein Drittel der CO2-Reduktion aus dem Kyoto-Protokoll erfüllt werden. Der Weltmarkt für Windenergieturbinen würde sich von heute acht Milliarden Euro auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2020 vergrößern.

Dazu müssten die Weichenstellungen für ein energieunabhängiges und sauberes Europa jetzt gestellt werden. Windenergie ist technologisch ausgereift, wird im Verhältnis zu Öl, Kohle und Gas immer billiger und verringert die Importabhängigkeit von fossilen Energieträgern. Windenergie kann viel rascher und umweltfreundlicher den CO2-Ausstoß bei der Stromproduktion reduzieren, betonte Erwin Mayer, Energieexperte von Greenpeace Österreich.

Jede Behinderung des raschen Windenergieausbaus bedeutet unweigerlich mehr CO2-Ausstoß in Kohle-, Öl- und Gaskraftwerken oder die Inkaufnahme von weiteren Atomkraftwerken mit all ihren Gefahren. Darum muss die Welt jetzt handeln. Die EU sollte mit gutem Beispiel vorangehen, fordert Mayer knapp eine Woche vor dem G8-Gipfel.

(Autorin: Ute Szczepanski)

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