Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Derzeit werden durch die Windenergie in Europa 50 Millionen Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr eingespart. Durch einen weiteren Ausbau der Windenergie könnte bis zum Jahr 2010 bereits ein Drittel der CO2-Reduktion aus dem Kyoto-Protokoll erfüllt werden. Der Weltmarkt für Windenergieturbinen würde sich von heute acht Milliarden Euro auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2020 vergrößern.

Dazu müssten die Weichenstellungen für ein energieunabhängiges und sauberes Europa jetzt gestellt werden. Windenergie ist technologisch ausgereift, wird im Verhältnis zu Öl, Kohle und Gas immer billiger und verringert die Importabhängigkeit von fossilen Energieträgern. Windenergie kann viel rascher und umweltfreundlicher den CO2-Ausstoß bei der Stromproduktion reduzieren, betonte Erwin Mayer, Energieexperte von Greenpeace Österreich.

Jede Behinderung des raschen Windenergieausbaus bedeutet unweigerlich mehr CO2-Ausstoß in Kohle-, Öl- und Gaskraftwerken oder die Inkaufnahme von weiteren Atomkraftwerken mit all ihren Gefahren. Darum muss die Welt jetzt handeln. Die EU sollte mit gutem Beispiel vorangehen, fordert Mayer knapp eine Woche vor dem G8-Gipfel.

(Autorin: Ute Szczepanski)

Mehr zum Thema

Volkswirt Mauricio Vargas, Finanzexperte von Greenpeace

Grüne Inflation ist ein Mythos

  • 20.01.2022

Warum fossile und nicht erneuerbare Energien die aktuelle Inflation antreiben und wie die Energiewende für stabile Preise sorgen kann – ein Interview mit Volkswirt Mauricio Vargas von Greenpeace.

mehr erfahren
Arbeiter installieren Photovoltaikanlage auf Dach vor Reichstag in Berlin

Viel hilft viel

  • 21.10.2021

Die älteste Leier der deutschen Klimapolitik? „Man darf die Wirtschaft nicht überfordern.“ Nun zeigt eine Greenpeace-Studie: Mehr Klimaschutz schafft Jobs und Wachstum.

mehr erfahren
Lisa Göldner, Energie-Expertin bei Greenpeace

“Vorrang für Mensch und Klima”

  • 27.09.2021

Für die Bundestagswahl waren Klimaschutzthemen so präsent wie lange nicht - und doch noch nicht präsent genug. Interview mit Klimaexpertin Lisa Göldner.

mehr erfahren
Neues Logo von Green Planet Energy

Neuer Name - Gleicher Inhalt

  • 16.09.2021

Der Ökoenergieanbieter „Greenpeace Energy“ heißt seit dem 16. September „Green Planet Energy“. Sonst ändert sich nichts: Ambitionierter Klimaschutz und unabhängige Genossenschaft bleiben.

mehr erfahren
Windrad nahe Zülpich

Organisierter Gegenwind

  • 15.07.2021

Mit einer fehlerhaften Studie wird seit 16 Jahren Stimmung gegen den Ausbau der Windenergie gemacht. Doch der vermeintlich hohe Infraschallpegel von Windrädern ist ein Mythos.

mehr erfahren
Das erste Geothermiekraftwerk Deutschland verwandelt Erdwärme in Strom, November 2003

Geothermie

  • 08.01.2021

Die Nutzung von Erdwärme hat einen großen Vorteil: Sie kann unabhängig von Wetter, Jahreszeit oder Lichtverhältnissen Energie bereitstellen.

mehr erfahren