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Zur Vorgeschichte: Veronika Wendt, Schülervertreterin des Gymnasiums und in der Greenpeace SolarGeneration engagiert, erzählt in ihrer Schule von dem Projekt in Indien. Sie ist selber in Dharamsala dabei gewesen und hat beim Bau geholfen. Die Solaranlage steht. Einen Teil des notwendigen Geldes haben Jugendliche aus Indien, Deutschland und der Schweiz selbst gesammelt. Den anderen Teil haben das schweizererische und das deutsche Greenpeace-Büro vorgestreckt.

Die Schülerinnen und Schüler des Konrad-Adenauer-Gymnasiums begeistern sich für die Idee, die Spenden für das vorgestreckte Geld zu erlaufen. Am 6. Juli 2004 geht es los. Rund 1.300 junge Menschen laufen um den Kölner Stadtpark. Zusammengerechnet bewältigen sie mehr als 6.000 Kilometer, ungefähr die Strecke Köln-Dharamsala.

Die meisten hatten vor dem Lauf Sponsorenverträge mit Eltern oder Großeltern abgeschlossen oder Nachbarn gewonnen, die ihnen schriftlich einen fest vereinbarten Betrag pro gelaufenem Kilometer garantierten. Jeder Kilometer wurde gestempelt. Alles auszuwerten und auszurechnen, erforderte dann einige Zeit. Am 11. Oktober war der Augenblick der Anerkennung gekommen.

Die Solaranlage für das SOS-Kinderdorf am Himalaya hat 16.000 Euro gekostet. Mit ihren rund elfeinhalbtausend Euro Spenden haben die Kinder und Jugendlichen also mehr als zwei Drittel der Kosten bestritten. Diese phantastische Leistung und das Engagement aller Beteiligten sind eine Goldmedaille wert. (sit)

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