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Greenpeace-Atomexperte Thomas Breuer kommentiert: Der Bau von elf neuen Reaktoren ist ökonomischer Unsinn und ein Schlag ins Gesicht für die tausenden Opfer der Tschernobyl-Katastrophe. Unter den Folgen des Super-GAUs vor gut 19 Jahren im ukrainischen Tschernobyl leiden bis heute über sieben Millionen Menschen in der Ukraine, Weißrussland und Russland.

Darüber hinaus scheint Energoatom völlig zu übersehen, dass man gemäß des Uran-Reportes der OECD-Nuclear Energy Agency (NEA) davon ausgehen kann, dass weltweit nur noch für etwa 50 Jahre Uran vorhanden ist. Die Ukraine selbst verfügt kaum über nennenswerte Uran-Reserven. Demnach wäre nur noch für 25 Jahre Uran verfügbar, wenn im Jahre 2030 in der Ukraine der letzte geplante Atom-Reaktor ans Netz geht. Es bedarf keines Betriebswirtes, um zu erkennen, dass sich eine Milliarden-Investition nicht in 25 Jahren wieder einspielen lässt.

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