Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Tausende Menschen sterben jedes Jahr an Dieselkrebs, obwohl es einfache technische Lösungen dagegen gibt, sagt Greenpeace-Sprecher Günter Hubmann. Deshalb fordern wir die Bürger auf, Strafanzeige gegen DaimlerChrysler und gegen VW zu stellen wegen des Verdachts der Gesundheitsgefährdung und wegen der Todesfälle durch Dieselruß-Partikel.

Die ultrafeinen Rußpartikel aus Dieselautos lagern sich in der Lunge ab und können über die Zellmembran ins Blut gelangen. Sie verursachen Allergien, Asthma, Herzinfarkt und Krebs. Rund 8000 Menschen sterben jährlich an den Folgen. Ein Dieselruß-Filter reduziert den Ausstoß von Rußpartikeln um 99 Prozent. Für nur 200 Euro könnte DaimlerChysler jedes neue Fahrzeug serienmäßig mit einem Rußfilter ausrüsten.

DaimlerChrysler muss alle Diesel-Neuwagen mit Filtern ausstatten und ältere Fahrzeuge nachrüsten, fordert Hubmann. Alle Autohersteller haben die Pläne für die Technik längst in der Schublade. Es gibt nur einen Grund, weshalb sie keine Filter einbauen: Konzerne wie DaimlerChrysler und VW sind nicht bereit, mit einem Bruchteil ihrer Gewinne Menschen vor Dieselkrebs zu schützen.

Greenpeace ließ 2002 einen Mercedes mit einem Rußfilter nachrüsten. Die Wirksamkeit wurde vom TÜV in einem Dauertest bestätigt. Der französische Hersteller PSA bietet schon seit dem Jahr 2000 mit den Modellen Peugeot und Citroen serienmäßig Rußfilter an - ohne Mehrkosten für den Verbraucher. (bes)

Wenn Sie Strafanzeige stellen wollen, dann laden Sie sich einfach unser Merkblatt für Strafanzeigen (PDF) herunter. Lesen Sie es gründlich durch.

Dann können Sie sich auch die von einem Rechtsanwalt vorformulierte Strafanzeige herunterladen (PDF) und sie ausdrucken. Tragen Sie lediglich oben Ihren Namen und Ihre Anschrift ein, unterschreiben Sie sie und bringen Sie sie zur nächsten Polizeidienststelle. Um die Rechtsform zu wahren, sollten Sie nichts an dem Text verändern.

Mehr zum Thema

Rike Bröhan (Recy-Kids) zeigt Upcycling bei der Make-Smthng-Week

Klimageschenk

  • 09.12.2021

Dieses Weihnachten klimagerecht schenken.

mehr erfahren
Factory Worker in Guangdong Province

Wie umweltfreundlich ist die Textilindustrie?

  • 23.11.2021

Während die Modeindustrie auf dem Weg zu giftfreier Produktion weit vorangekommen ist, verschärft sie mit ungebremster Massenproduktion die Klimakrise, so ein Greenpeace-Report.

mehr erfahren
Wissenschaftlerin untersucht Wasserprobe

Nicht sauber, sondern Rhein

  • 11.11.2021

Wer verschmutzt den Rhein mit Mikroplastik? Der zweite Teil einer Greenpeace-Studie nimmt sich erneut Deutschlands wichtigste Wasserstraße vor – und findet keine Verbesserung.

mehr erfahren
Greenpeace-Aktive in Stutgart beim Clean-up-Day

Markenzeichen Müll

  • 25.10.2021

Plastikproduzenten ignorieren ihre Verantwortung für die Umwelt. Eine Markenanalyse von Break Free From Plastic nennt die größten Verschmutzer jedes Jahr beim Namen.

mehr erfahren
Aufräumarbeiten am Strand im Senegal

Vom Regen in die Traufe

  • 22.10.2021

Ölunternehmen tauschen ein Übel gegen das andere: Sie produzieren zukünftig weniger Benzin, dafür mehr Plastik. Das verschärft das Müllproblem – und ist ebenso klimaschädlich.

mehr erfahren
No-PFC-Banner in Gegenlicht

Ein Gewinn für die Umwelt

  • 01.10.2021

Der Hersteller von Gore-Tex wird in seiner Outdoorbekleidung keine umweltschädlichen polyfluorierten Chemikalien mehr verwenden: ein Erfolg der Greenpeace-Detox-Kampagne.

mehr erfahren