Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Im indischen Bhopal ereignete sich 1984 die bislang schwerste Chemiekatastrophe weltweit. Aus einer Pestizidfabrik des Chemieunternehmens Union Carbide, heute Dow Chemical, entwichen mehr als 40 Tonnen eines tödlichen Gasgemischs. Innerhalb von drei Tagen starben 8.000, insgesamt mehr als 20.000 Menschen. Zehntausende Überlebende leiden unter Spätfolgen.

Das Gelände in Bhopal ist bis heute nicht saniert worden. Kinder spielen an Tümpeln, in denen kein Fisch mehr überleben kann. Das Grundwasser ist verseucht. Dow Chemical investiert lieber in neue Modefasern.

Wir, die Menschen von Bhopal, leiden seit 20 Jahren. Es ist entmutigend zu sehen, wie Dow eifrig Profite macht, anstatt seiner Verantwortung gerecht zu werden, das verseuchte Katastrophengelände zu sanieren und den dahinsiechenden Überlebenden medizinische Hilfe anzubieten. So Rani Niloufer am Dienstag in Paris. Er wurde 1984 in Bhopal geboren. Zeit seines Lebens leidet er unter den Folgen des Desasters. (sit)

Mehr zum Thema

Rike Bröhan (Recy-Kids) zeigt Upcycling bei der Make-Smthng-Week

Klimageschenk

  • 09.12.2021

Dieses Weihnachten klimagerecht schenken.

mehr erfahren
Factory Worker in Guangdong Province

Wie umweltfreundlich ist die Textilindustrie?

  • 23.11.2021

Während die Modeindustrie auf dem Weg zu giftfreier Produktion weit vorangekommen ist, verschärft sie mit ungebremster Massenproduktion die Klimakrise, so ein Greenpeace-Report.

mehr erfahren
Wissenschaftlerin untersucht Wasserprobe

Nicht sauber, sondern Rhein

  • 11.11.2021

Wer verschmutzt den Rhein mit Mikroplastik? Der zweite Teil einer Greenpeace-Studie nimmt sich erneut Deutschlands wichtigste Wasserstraße vor – und findet keine Verbesserung.

mehr erfahren
Greenpeace-Aktive in Stutgart beim Clean-up-Day

Markenzeichen Müll

  • 25.10.2021

Plastikproduzenten ignorieren ihre Verantwortung für die Umwelt. Eine Markenanalyse von Break Free From Plastic nennt die größten Verschmutzer jedes Jahr beim Namen.

mehr erfahren
Aufräumarbeiten am Strand im Senegal

Vom Regen in die Traufe

  • 22.10.2021

Ölunternehmen tauschen ein Übel gegen das andere: Sie produzieren zukünftig weniger Benzin, dafür mehr Plastik. Das verschärft das Müllproblem – und ist ebenso klimaschädlich.

mehr erfahren
No-PFC-Banner in Gegenlicht

Ein Gewinn für die Umwelt

  • 01.10.2021

Der Hersteller von Gore-Tex wird in seiner Outdoorbekleidung keine umweltschädlichen polyfluorierten Chemikalien mehr verwenden: ein Erfolg der Greenpeace-Detox-Kampagne.

mehr erfahren