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Mitarbeiter von Greenpeace hatten Ende 2003 in 19 Ländern Kleidungsstücke mit dem Disney-Label gekauft und in einem unabhängigen Speziallabor auf Rückstände von verschiedenen schädlichen Chemikaliengruppen untersuchen lassen. Unter den Kleidungsstücken: ein Winni the Pooh-Regencape aus Deutschland.

Der Aufdruck des bei ToysRUS gekauften Kleidungsstückes wies mit einem Phthalatgehalt von 320.000 Milligramm pro Kilo die höchste Konzentration aller getesteten Produkte auf. Phthalate sind PVC-Weichmacher und stehen unter Verdacht, Krebs auszulösen und das Hormonsystem zu schädigen. Die Stoffe werden von der Kleidung abgegeben und können so von Kindern aufgenommen werden. Neben Phthalaten konnten in dem Regencape auch Organozinnverbindungen, Blei und Alkylphenolethoxylate nachgewiesen werden.

Disney muss dringend die gefährlichen Chemikalien aus seiner Kinderkleidung verbannen und diese scharf auf Schadstoffrückstände kontrollieren, so Greenpeace-Chemieexperte Manfred Krautter. Darüber hinaus fordert Greenpeace die EU-Regierungen auf, die Verwendung ungefährlicher Ersatzstoffe im Rahmen der neuen EU-Chemikalienrichtlinie vorzuschreiben. Die derzeit geplante Reform der Chemikaliengesetze reicht bei weitem nicht aus, um den Schutz von Kindern vor gesundheitsschädlichen Stoffen zu gewährleisten.

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