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Bereits vor 14 Tagen hat Greenpeace vor der Hauptverwaltung von DaimlerChrysler in Stuttgart-Möhringen den Einbau von Filtern, die den Ausstoß von Rußpartikeln reduzieren, gefordert. DaimlerChrysler ist bis heute nicht auf die Forderungen eingegangen. Trotz wissenschaftlicher Erkenntnisse leugnet DaimlerChrysler bis heute, dass die Abgase aus Dieselfahrzeugen Krebs erzeugen können, sagt Greenpeace-Sprecher Jörg Feddern in Stuttgart.

Nach Berechnungen des Umwelt- und Prognoseinstituts Heidelberg (UPI) sterben jährlich ca. 8.500 Menschen an Lungenkrebs, der durch Dieselrußpartikel ausgelöst wird. Hinter jedem Toten stehen viele Kranke. Das Einatmen von Dieselruß kann Allergien und Asthma bei Kindern auslösen. Jugendliche und Erwachsene bekommen Herz- und Atemwegserkrankungen durch Dieselrußpartikel. Das sind die Risiken, warnt Jörg Feddern.

Gefährlich sind vor allem die sehr kleinen lungengängigen Rußteilchen. Je kleiner die Partikel sind, umso tiefer dringen sie in die Lunge ein. Besonders Kinder sind stark gefährdet: Die Abgaskonzentration ist in ihrer Nasenhöhe besonders intensiv und Kinderlungen sind empfindlicher und durchlässiger. Die Filter zur Reduzierung der Krebs erregenden Rußpartikel gibt es längst. (bes)

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