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In ihrem Beitrag wiesen die Umweltorganisationen auf die Schwachstellen im Kommissions-Vorschlag hin. Danach wäre es weiterhin erlaubt, die schlimmsten chemischen Stoffe einzusetzen - selbst wenn harmlose Ersatzstoffe längst existieren. Außerdem wäre es der Industrie nach wie vor erlaubt, Informationen über gefährdenden Chemikalien in Alltagsprodukten geheim zu halten. Die Umweltgruppen forderten, dass die neue Chemikalienpolitik stattdessen das Ersetzen der gefährlichen Stoffe als ein realistisches Ziel vorgeben sollte.

Harmlosere Chemikalien sollten als Marktlücke betrachtet werden, erklärte Jorgo Iwasaki Riss von Greenpeace. Die Industrie sollte darangehen, gefährliche Stoffe durch harmlose zu ersetzen. Die Firmen Apple, Sony und IKEA haben gezeigt, dass das machbar ist. Damit weisen sie den Weg. Die EU-Gesetzgeber müssen sich an solchen Vorbildern orientieren und dürfen nicht den Erpressungsversuchen der alten, schmutzigen Industrie nachgeben. Es ist die Aufgabe der chemischen Industrie, sicherere Produkte zu erzeugen; nicht Gesetze zu untergraben, die darauf abzielen, den Schutz für Verbraucher und Umwelt zu stärken. (mir)

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