Skip to main content
Jetzt spenden
Bhopal - Aufräumarbeiten ohne Schutzmittel für Frauen oder Kinder
Greenpeace / Prakash Hatvalne

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Der Demonstrationszug endete an dem verlassenen Fabrikgelände des Union Carbide-Betriebes, aus dem die todbringende Gaswolke entwich. Sie tötete in der Nacht vom 2. auf den 3. Dezember 1984 mehrere tausend Menschen in den ersten Stunden nach dem Unfall. Mittlerweile beträgt die Zahl der Toten 20.000. Bis heute müssen eine halbe Million Menschen mit den Folgen der Katastrophe fertig werden. Greenpeace forderte deshalb weitere Entschädigungszahlungen und eine bessere Gesundheitsversorgung für die betroffenen Menschen in Bhopal.

Nach wie vor geht von dem verseuchten Fabrikgelände, das niemals fachmännisch gesäubert wurde, ein erhebliches Gesundheitsrisiko aus. Der Boden und das Trinkwasser sind vergiftet. Union Carbide wurde zu einer so geringen Entschädigungszahlung verurteilt, dass heute kein Geld mehr für Hilfe vorhanden ist. Der US-amerikanische Geschäftsführer der Fabrik, Warren Anderson, hatte sich in die USA abgesetzt und musste sich niemals vor Gericht verantworten. 2001 hat der Konzern Dow Chemical Company Union Carbide übernommen und erklärt seitdem alle Ansprüche für erledigt.

 

Petition

https://act.greenpeace.de/plastik-abkommen

Für ein starkes UN-Plastikabkommen!

Plastik ist ein massives, globales Problem. Mit meiner Unterschrift unterstütze ich die Petition von Greenpeace an Umweltministerin Steffi Lemke, sich für ein starkes UN-Plastikabkommen einzusetzen.

Jetzt unterzeichnen!

0% vom Ziel erreicht

0 haben mitgemacht

0%

Mehr zum Thema

Zwei Jugendliche halten ein Pappschild "Say no to plastic, save the ocean" .

Gemeinsam gegen die Plastikflut!

  • 16.11.2023

Eine historische Chance: Die UN-Verhandlungen über ein verbindliches globales Abkommen gegen Plastikverschmutzung gehen weiter.

mehr erfahren
Greenpeace Aktive halten beim Make Something Day in Berlin Hände mit "Ressourcenschutz fürs Klima" hoch

MAKE SOMETHING: mehr als eine Do-It-Yourself-Initiative

  • 13.11.2023

Während der Handel in der Vorweihnachtszeit mit Rabattschlachten zum Massenkonsum ruft, treffen sich vom 19. bis 27. 11. Menschen, die auf Reparieren, Selbermachen, Tauschen setzen statt auf Kaufen.

mehr erfahren
Das Bild einer mit Plastikmüll bedeckten Weltkugel, projiziert von Greenpeace Andino im Rahmen der Kampagne "Chile sin Plastics" (Chile ohne Plastik).

Erdüberlastungstag – Zeit für Ressourcenschutz

  • 02.08.2023

Heute, am Erdüberlastungstag, hat der Mensch sämtliche Ressourcen verbraucht, die der Planet in einem Jahr nachhaltig produzieren kann. Wie schaffen wir es wieder aus den Miesen?

mehr erfahren
Waste and Reusable for Food To Go

Eckpunktepapier schließt Lücke: Mehrweg ist Pflicht

  • 27.06.2023

Kampagnen-Erfolg: Am 27. Juni wird die Gesetzeslücke zum Verpackungsgesetz geschlossen. Künftig gilt die Angebotspflicht für Mehrweg für alle. Auch für To-Go Lebensmittel und Getränke.

mehr erfahren
Pärchen, auf der Handfläche die Welt als Herz

Deutschland erreicht Erdüberlastungstag

  • 04.05.2023

Deutschland hat seine Ressourcen für dieses Jahr verbraucht. Für alles, was ab jetzt konsumiert wird, zahlen kommende Generationen und andere Länder die Zeche.

mehr erfahren
Nie wieder Rana Plaza - Projektion in Hamburg

"Wir haben genug!"

  • 24.04.2023

Vor zehn Jahren stürzte die Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch ein, mehr als 1100 Menschen starben. Dennoch hat sich für die Fabrikarbeiter:innen bis heute kaum etwas verbessert.

mehr erfahren