Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Laufend werden in der EU tausende Chemikalien in die Umwelt freigesetzt und von Menschen wie Tieren aufgenommen. Darunter sind ungetestete Substanzen mit unbekannten Risiken und solchen mit einem schon belegten hohen Schädigungspotential. Dies ist ein riesiger Freilandversuch mit allen Lebewesen und ein Russisch Roulette-Spiel mit unserer Gesundheit und der aller Tiere. Greenpeace fordert, dass in Zukunft keine gefährlichen oder unzureichend geprüften Stoffe mehr in die Umwelt freigesetzt werden.

Gegenwärtig finden zur Prüfung bestimmter Toxizitätsparameter meist international standardisierte Verfahren Anwendung, in denen teilweise auch Tierversuche zum Einsatz kommen. Solche Verfahren sollten schnellstmöglich und so weitgehend wie möglich auf Methoden umgestellt werden, die nicht auf Tierversuchen basieren.

Die Industrie muss alle bereits verfügbaren Versuchsdaten offen legen, so dass Mehrfachuntersuchungen vermieden werden können. Bei Neutests müssen verbindlich Konsortien gebildet werden, so dass nicht jeder Hersteller die gleichen Tests durchführt. So können Tierversuche vermieden und Kosten gespart werden.

Greenpeace fordert eine Stoffbewertung nach dem Vorsorgeprinzip (basierend auf stoffintrinsischen Eigenschaften) statt nach dem von der EU vorgesehenen Verfahren des Risk-Assessments. Nach dem Vorsorgeprinzip müssten Chemikalien, die z.B. schwer abbaubar sind, sich in der Nahrungskette anreichern oder solche, bei denen bereits eine kritische Toxizität bekannt ist, nicht weiter untersucht werden, sondern direkt dem geplanten Zulassungsverfahren unterstellt werden. Dadurch würden zahlreiche Tierversuche überflüssig.

Mehr zum Thema

Rike Bröhan (Recy-Kids) zeigt Upcycling bei der Make-Smthng-Week

Klimageschenk

  • 09.12.2021

Dieses Weihnachten klimagerecht schenken.

mehr erfahren
Factory Worker in Guangdong Province

Wie umweltfreundlich ist die Textilindustrie?

  • 23.11.2021

Während die Modeindustrie auf dem Weg zu giftfreier Produktion weit vorangekommen ist, verschärft sie mit ungebremster Massenproduktion die Klimakrise, so ein Greenpeace-Report.

mehr erfahren
Wissenschaftlerin untersucht Wasserprobe

Nicht sauber, sondern Rhein

  • 11.11.2021

Wer verschmutzt den Rhein mit Mikroplastik? Der zweite Teil einer Greenpeace-Studie nimmt sich erneut Deutschlands wichtigste Wasserstraße vor – und findet keine Verbesserung.

mehr erfahren
Greenpeace-Aktive in Stutgart beim Clean-up-Day

Markenzeichen Müll

  • 25.10.2021

Plastikproduzenten ignorieren ihre Verantwortung für die Umwelt. Eine Markenanalyse von Break Free From Plastic nennt die größten Verschmutzer jedes Jahr beim Namen.

mehr erfahren
Aufräumarbeiten am Strand im Senegal

Vom Regen in die Traufe

  • 22.10.2021

Ölunternehmen tauschen ein Übel gegen das andere: Sie produzieren zukünftig weniger Benzin, dafür mehr Plastik. Das verschärft das Müllproblem – und ist ebenso klimaschädlich.

mehr erfahren
No-PFC-Banner in Gegenlicht

Ein Gewinn für die Umwelt

  • 01.10.2021

Der Hersteller von Gore-Tex wird in seiner Outdoorbekleidung keine umweltschädlichen polyfluorierten Chemikalien mehr verwenden: ein Erfolg der Greenpeace-Detox-Kampagne.

mehr erfahren