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Am 3. Dezember 1984 war aus der Pestizid-Fabrik in der indischen Stadt Bhopal tödliches Gas entwichen. Seit 18 Jahren müssen die Menschen dort mit vergiftetem Trinkwasser und Boden sowie chronischen Krankheiten und Schmerzen leben. Der für das Unglück verantwortliche Konzern Union Carbide ist heute Teil von Dow Chemical, einem der reichsten Chemieunternehmen der Welt.

Von der Dow-Klage ist auch Greenpeace als ein Unterstützer der Bhopal-Opfer betroffen. Mittellose Opfer zu verklagen ist nicht der richtige Weg, um den Menschen aus Bhopal entgegenzukommen, kritisiert Greenpeace-Sprecher Von Hernandez. Wir haben eigentlich erwartet, dass Dow Chemical mit seinem neuen Geschäftsführer die Mitschuld an der Katastrophe nicht länger leugnet und endlich Verantwortung übernimmt. (abu)

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