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Eisbär schwimmt in Alaska im August 1998.
© Daniel Beltra / Greenpeace

Von Dauergiften eiskalt erwischt: Bedrohte Tierwelt

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Wissenschaftler führen auch Störungen des Immunsystems bei Vögeln und Säugern sowie Störungen der Schilddrüsenfunktion bei Vögeln und Fischen auf Dauergifte zurück.

Am besten dokumentiert sind die Schäden dort, wo sich organische Dauergifte besonders stark konzentrieren - etwa in der Arktis und in Gewässern, die besonders stark verschmutzt sind. Dazu gehören stark belastete Flüsse, die Ostsee, die Nordsee und das Mittelmeer sowie die nordamerikanischen Großen Seen und der St. Lorenz-Strom.

Bei Tieren scheinen die Dauergifte vor allem Beeinträchtigungen des Fortpflanzungsvermögens sowie Schäden am Immun- und Nervensystem hervorzurufen. Häufig werden Unfruchtbarkeit und damit verbunden Rückgänge der Populationen bis hin zum Aussterben einer Tierart beobachtet, so zum Beispiel bei den Fischottern. Bei den hochbelasteten Eisbären in Spitzbergen und Grönland stellten Wissenschaftler vor kurzem eine Zunahme von hermaphroditischen (Zwittern) Eisbärjungen fest.

Die Belastung vieler Meeressäuger mit Dauergiften ist erschreckend hoch: So müssen die Körper in Deutschland gestrandeter Pottwale aufgrund der hohen Belastung mit Umweltschadstoffen als Sondermüll angesehen und behandelt werden. Bei mehreren Dauergiften, wie PCBs, werden im Fett und Fleisch der Wale nicht nur die Grenzwerte für Lebensmittel, sondern selbst die für Klärschlamm zulässigen Grenzwerte deutlich überschritten.

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