Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Kaum hatte Wallström strengere Genehmigungsverfahren gefordert, stieß sie auf Kritik, die ihr gerade auch von der deutschen Chemieindustrie entgegengebracht wurde. Bundeskanzler Gerhard Schröder wurde mehrmals selbst in dieser Angelegenheit aktiv und warnte die Kommissarin vor unzumutbaren Regulierungen. Wie es scheint mit Erfolg, da von restriktiven Verfahren nicht mehr die Rede ist. Stattdessen sieht der jüngste Entwurf viele Ausnahmeregelungen vor: für Kosmetika, Lebensmittel-Zusatzstoffe und Substanzen, die ausschließlich für den Export außerhalb der Union produziert werden.

Im Weißbuch hieß es noch, dass bei geeigneten Alternativen auf weniger gefährliche Ersatzstoffe ausgewichen werden solle. Heute stellen diese Alternativen keinen Grund mehr dar, eine gefährlichere Chemikalie nicht zuzulassen. Auch die angekündigte Umkehr der Beweislast entfällt, wonach die Hersteller verpflichtet gewesen wären, den überragenden Nutzen der Substanz nachzuweisen. Offenbar habe sich Wallström im Kampf mit Industriekommissar Erkki Liikanen nicht durchsetzen können, moniert Greenpeace. (mir)

Mehr zum Thema

Rike Bröhan (Recy-Kids) zeigt Upcycling bei der Make-Smthng-Week

Klimageschenk

  • 09.12.2021

Dieses Weihnachten klimagerecht schenken.

mehr erfahren
Factory Worker in Guangdong Province

Wie umweltfreundlich ist die Textilindustrie?

  • 23.11.2021

Während die Modeindustrie auf dem Weg zu giftfreier Produktion weit vorangekommen ist, verschärft sie mit ungebremster Massenproduktion die Klimakrise, so ein Greenpeace-Report.

mehr erfahren
Wissenschaftlerin untersucht Wasserprobe

Nicht sauber, sondern Rhein

  • 11.11.2021

Wer verschmutzt den Rhein mit Mikroplastik? Der zweite Teil einer Greenpeace-Studie nimmt sich erneut Deutschlands wichtigste Wasserstraße vor – und findet keine Verbesserung.

mehr erfahren
Greenpeace-Aktive in Stutgart beim Clean-up-Day

Markenzeichen Müll

  • 25.10.2021

Plastikproduzenten ignorieren ihre Verantwortung für die Umwelt. Eine Markenanalyse von Break Free From Plastic nennt die größten Verschmutzer jedes Jahr beim Namen.

mehr erfahren
Aufräumarbeiten am Strand im Senegal

Vom Regen in die Traufe

  • 22.10.2021

Ölunternehmen tauschen ein Übel gegen das andere: Sie produzieren zukünftig weniger Benzin, dafür mehr Plastik. Das verschärft das Müllproblem – und ist ebenso klimaschädlich.

mehr erfahren
No-PFC-Banner in Gegenlicht

Ein Gewinn für die Umwelt

  • 01.10.2021

Der Hersteller von Gore-Tex wird in seiner Outdoorbekleidung keine umweltschädlichen polyfluorierten Chemikalien mehr verwenden: ein Erfolg der Greenpeace-Detox-Kampagne.

mehr erfahren