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Greenpeace wies damals darauf hin, dass die Einfuhr des Schiffes nach türkischem Gesetz ein illegaler Giftmülltransport sei. Die Türkei überprüfte die Vorwürfe und leitete ein Verfahren ein. Die Richter sahen nun die Exporterlaubnis für das Schiff als rechtswidrig an. Es war von einem französischen Eigner an die türkische Firma Cemsan verkauft worden. Obwohl die Behörden in Frankreich von den Asbest-Platten an Bord wußten, hatten sie die Sea Beirut nicht als Sondermüll deklariert.

Dieser Fall bestätigt, dass nationale Verbote nicht eingehalten werden, die den Import von gefährlichem Abfall beschränken, kommentiert Erdem Vardar, Giftmüll-Experte von Greenpeace. Um sich zu schützen, sollten Länder, die Schiffe abwracken, vor dem Export eine Materialliste einfordern. Auf ihr müssen alle gefährlichen Substanzen der zu verschrottenden Frachter verzeichnet sein. Immer noch fehlt ein internationales Gesetz für die Wiederverwertung von Schiffsmaterial. Es gibt zwar Abkommen wie die Baseler Konvention, die grenzüberschreitende Transporte gefährlicher Abfälle weltweit regelt. Jedoch wird sie von der Schiffsindustrie erfolgreich ignoriert. (abu)

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