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Das Problem ist seit rund 15 Jahren bekannt. In dieser Zeit ist die Zahl der Krebs- und Hauterkrankungen in den betroffenen Regionen deutlich angestiegen. Woher die tödliche Gefahr kommt, ist noch nicht genau erforscht. Die Wissenschaftler vermuten, dass natürlich vorkommendes Arsen durch menschliche Einflüsse aus dem Gestein gelöst wird und hochkonzentriert ins Wasser gelangt. Abwässer, Überdüngung mit Phosphat oder intensives Pumpen könnten die Ursache sein. Eine entscheidende Rolle spielen Mikroorganismen.

Glück im Unglück: Kulturpflanzen wie Reis oder Weizen scheinen das Arsen nicht aufzunehmen. Ungeklärt ist bislang, wie weit Knollenfrüchte wie Kartoffeln, Rüben oder Möhren belastet sind. In Kuhmilch haben indische Forscher bereits erhebliche Mengen an Arsen festgestellt. Die Karlsruher Wissenschaftler versuchen, den betroffenen Menschen praktische Hilfe zu bieten. Sie geben ihnen Ratschläge zur Selbsthilfe. So kann schon ein alter Eimer, der mit Kies oder Sand gefüllt ist, als Trinkwasser-Filter dienen. (sit)

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