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Im Sediment von Seen, die von Lachsen aufgesucht werden, fanden die Forscher siebenmal höhere PCB-Konzentrationen als in Bodenproben aus Seen, in die sich kaum ein Lachs verirrte. Das entspräche der Belastung durch eine Müllverbrennungsanlage am Seeufer - die es aber in der unberührten Natur Alaskas gar nicht gebe, so die Wissenschaftler.

Die PCB aus dem Pazifischen Ozean haben sich im Fettgewebe der Fische angereichert. Nach dem Laichen sterben die Lachse und ihre Kadaver verrotten am Grund der Seen. Dabei werden die Dauergifte wieder freigesetzt.

Die PCB in den Weltmeeren stammen aus industriellen Flammschutzmitteln sowie Farben und werden beim Verbrennen von Müll erzeugt. PCB stehen im Verdacht, Geburtsdefekte zu verursachen, die Gedächtnisfähigkeit sowie die Koordination von Hand und Auge zu beeinträchtigen. PCB sind schwer abbaubar, so dass sie sich sehr weit ausbreiten, dabei aber nur schwer überwacht werden können. (mir)

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