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2022 - And Action!

Greenpeace Youth Lay Ground Picture at Garzweiler Open-Cast Mine

On the second Day of Action, JAG's (Greenpeace Youth Group) of the Vote4me campaign create two ground paintings on the road between Keyenberg and Lützerath. "Protect Climate Save Future" and "Your Vote My Future" Together with a broad alliance of environmental and civil society organisations, Greenpeace calls for a day of action in the Rhenish mining area. Environmental activists from Greenpeace BUND, Campact, Alle Doerfer bleiben, Klimaallianz, Naturfreunde and Greenpeace form a 4 km-long human chain between Keyenberg and Luetzerath near the Garzweiler opencast mine. The activists demand: "Save the climate, Stop coal". The demonstrators also claim the preservation of the villages threatened by opencast mining. Before the federal election the call goes to those politically responsible: "The coal must stay in the ground. We mark the 1.5 degree limit".

05.01.2022

2021 war ein erfolgreiches Jahr mit vielen coolen JAG Aktionen.

In der ersten Hälfte des Jahres haben wir vor allem Online- und Fotoaktionen durchgeführt. Wir trafen (und treffen uns auch immer noch) alle zwei Wochen zu Jaggieonlines, wo wir Aktionen planen und uns in ganz Deutschland untereinander connecten.

Als wir uns endlich wieder in Präsenz treffen konnten, waren wir zum Beispiel beim Tagebau Garzweiler. Dort haben wir an einer langen Menschenkette am Tagebau teilgenommen und Sprüche für die Vote4me-Kampagne auf eine Straße gelegt. Wir wollten auf die Dringlichkeit des Einhaltens der 1,5 Grad Grenze und den Zusammenhang mit der Bundestagswahl aufmerksam machen.

Für die Vote4me-Kampagne fanden in Hamburg und in Berlin kurz vor der Wahl  Aktionen unter dem Motto „Eltern wählen für ihre Kinder“ statt.

Anlässlich der Aufsichtsratssitzung von VW waren wir in Wolfsburg und haben vor dem VW-Gebäude eine überdimensionale Waage aufgestellt. Mit dem Vergleich von Jaggies zu einem SUV wollten wir verdeutlichen, dass momentan der Profit mehr gewichtet wird als unsere Zukunft.

Vor allem jetzt ist es wichtig, weiterzumachen. Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung hält die 1,5 Grad Grenze nicht ein. Das ist allerdings das wichtigste Ziel, wenn es um unsere Zukunft und das Aufhalten der Klimakrise geht. Deswegen wollen wir die Regierung und alle Menschen zum Handeln bringen. Jetzt können wir die Klimakrise noch stoppen.

2022 werden wir viele neue Aktionen mit möglichst vielen coolen Menschen machen. Habt ihr auch Lust für den Erhalt der Erde und eine bessere Zukunft zu kämpfen? Kommt zur Greenpeace Jugend und setzt euch gemeinsam mit uns für den Umwelt- und Klimaschutz ein: jugend@greenpeace.de

Artikel von Fiona und Jana

Kein Durchkommen mehr zum Tor Sandkamp - WIR steckten dahinter!

Protest at VW's supervisory board meeting in Wolfsburg

With an oversized scale, thirteen activists from Greenpeace demonstrate before today's VW supervisory board meeting at the main plant to give more weight to the protection of the climate. The two-meter high and six-meter long scale tilts under the weight of a VW combustion SUV weighing several tons. On the opposite side of the scale are standing two young climate activists who are calling on the VW supervisory board to steer the company more quickly toward a climate-friendly future.

Protestaktion zur AR-Sitzung von VW
09.12.2021

Am 9. Dezember 2021 war eine entscheidende Aufsichtsratssitzung von VW, bei der unter anderem über Milliardeninvestitionen in den nächsten fünf Jahren entschieden wurde. Wir waren auch dabei und haben gleich ein ganzes Jaggie-Treffen, ein sogenanntes Jaggio, draus gemacht. Mit insgesamt 13 Jaggies haben wir uns mit einer riesigen Gerechtigkeitswaage vor dem Volkswagen-Stammwerk in Wolfsburg positioniert. Auf der schwereren Waagschale stand ein SUV von VW, auf der anderen Seite standen zwei jugendliche Aktivisti mit einem Banner, um unsere Zukunft zu symbolisieren. Das soll zeigen, dass der Profit von Volkswagen derzeit mehr gewichtet wird als unsere Zukunft. Dagegen protestieren wir! Wir haben das Recht auf eine saubere Zukunft und darauf, dass große Konzerne wie Volkswagen ihren Beitrag zum Eindämmen der Klimakatastrophe leisten.

Zusätzlich zur Aktion haben wir mit drei Mitarbeitern von VW über unsere Forderungen diskutiert! VW muss nämlich JETZT aufhören, in Verbrenner zu investieren und darf, um das 1,5 Grad Ziel einzuhalten, bis 2030 weltweit keine Verbrenner mehr verkaufen. Außerdem müssen sie weniger SUVs produzieren, weil diese sehr viel umweltschädlicher sind als andere Autos. Bisher ist ihr Plan, die Produktion bis 2025 um 50% zu steigern. Deshalb hatte Greenpeace zusammen mit Clara Mayer im November auch Klage gegen VW eingereicht.

Nach dem Gespräch haben wir den Mitarbeitern eine Petition mit 33 000 (!) Unterschriften übergeben. Diese wurden symbolisch mit einem Bobbycar für kleine Kinder (oder VW Mitarbeiter:innen) und einer „33K“ als Anhänger dargestellt. Die Petition war eine Unterstützungspetition der Klage gegen VW.

Die Presse war sehr interessiert an der Aktion, wir haben es nicht nur in Onlineartikel und die Zeitung sondern auch ins Fernsehen geschafft: "Hallo Niedersachsen"
 

Artikel von Mathilda, Jana, Wanda, Fiona und Kilian
 

JAG Osnabrück gegen den Konsumwahnsinn

Black Friday Action with Tower of Packaging Boxes in Osnabrück

Greenpeace young people build a tall tower of packaging boxes in front of a department store in downtown Osnabrück with textiles and other consumer goods that people order on the Internet and thus contribute to packaging waste. The current packaging law is not enough to combat the flood of disposable plastic in particular, and the young people are calling for improvements with a list of signatures. This action by the JAGs is part of "Make Something Week" (Make Smthng), which is organized internationally by Greenpeace volunteers to draw attention to consumption alternatives in the run-up to Christmas and around "Black Friday".

27.11.2021

Wusstet ihr, dass Konsum der größte Klimakiller ist?

Wenn beispielsweise jeder Mensch in Deutschland im Jahr zwei Kleidungsstücke weniger kaufen würde, könnten wir so viel CO2 einsparen wie durch den gesamten deutschen Flugverkehr im Jahr entsteht.

Aus diesem Grund haben wir, die JAG Osnabrück, am 27.11.2021 in der Osnabrücker Innenstadt eine Aktion zur Black Week organisiert. Dafür haben wir einen Stapel aus Kartons aufgebaut, um auf die Probleme beim Onlinehandel aufmerksam zu machen. Durch die Rabatte während der Black Week werden noch mehr Dinge auf Kosten der Umwelt bestellt. Ein großes Problem dabei ist,ass ungefähr 30 Prozent aller Retouren nicht wieder als A Ware in den direkten Verkauf gehen, sondern zum Teil auch zerstört werden.

Das ist wirklich erschreckend. Deswegen wollten wir die Passant:innen auf die negativen Seiten des Konsums aufmerksam machen und sie zum Umdenken anregen. Mensch muss nicht alles neu kaufen, denn es gibt viele andere Möglichkeiten, sich wichtigen Kram zu besorgen (z.B. Second-Hand, leihen oder mieten - das nachhaltigste Produkt ist immer das, das nicht neu hergestellt werden muss!)

Wenn doch mal etwas neu gekauft werden muss, sollte das so umweltfreundlich wie möglich sein – das heißt: Am besten keine Verpackungen und fair und nachhaltig produziert! Wie ihr das z.B. bei Kleidung erkennt, zeigt Euch unser Textil-Ratgeber.

Deshalb haben wir während unserer Aktion, Unterschriften für eine stärkeres Mehrweggesetz in Deutschland gesammelt (also, dass unverpacktes Einkaufen und Mehrwegangebote zum Standard werden sollen).

Alles in allem war die Aktion mega cool und hat trotz den kalten Temperaturen sehr viel Spaß gemacht.
 

Artikel von Mathilda und Jana

 

Redaktionell empfohlener externer Inhalt

Peace,

wir sind das Jaggie-Redaktionsteam: Zusammengesetzt aus coolen Menschen unter 19 Jahren aus ganz Deutschland, informieren Euch hier, was so in der JAG-Welt abgeht.

Deshalb findet Ihr hier Berichte über kreative Aktionen von den Jugendgruppen (JAGs) und sonstige wichtige News. Die Artikel werden von uns geschrieben. Wenn Ihr auch Teil des Redaktionsteams werden oder von Euren Aktionen einen Bericht hier sehen wollt, dann schreibt gerne eine Mail an redaktion@jugend.greenpeace.de.

Euer Redaktionsteam