Gemeinsam beenden wir das Tierleid!

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Werde Teil der Bewegung für Tierwohl und eine umweltfreundliche Landwirtschaft!

Sehr geehrte Frau Bundesministerin,
die Landwirtschaft spielt eine zentrale Rolle in den gesellschaftlich wichtigen Fragen „Schutz des Klimas“, „Erhaltung unserer Lebensgrundlagen Boden & Wasser“ und beim „Wohl der Tiere, die wir nutzen“. Abhängig davon, wie Bäuerinnen und Bauern handeln, kann die Landwirtschaft Teil des Problems sein oder Teil der Lösung. 
Bei drei Kernfragen steht dafür aktuell eine Richtungsentscheidung an:
1. Der Überschuss an Gülle und Mist aus der Tierhaltung verschmutzt massiv unser Grund- und Oberflächenwasser. Bereits ein Drittel des Grundwassers in Deutschland weist viel zu hohe Nitratwerte durch die Landwirtschaft - insbesondere durch die Tierhaltung - auf. Die Wasserwirtschaft rechnet mit einer erheblichen Erhöhung der Trinkwasserpreise für Verbraucher, wenn nichts passiert, da die Reinhaltung von Wasser immer kostspieliger wird. Jetzt hat der Europäische Gerichtshof geurteilt, dass Deutschland zu wenig tut, um Trinkwasser - unser kostbarstes Lebensmittel - zu schützen. Es drohen enorme Strafzahlungen, die nicht die Verursacher zu tragen haben, sondern ich als Steuerzahler. 
2. Beim Tierwohl in der Nutztierhaltung gibt es in Deutschland erhebliche Defizite. Um die aktuellen Missstände in den Griff zu bekommen brauchen wir dringend weniger Tiere, dafür mehr Platz pro Tier und eine bessere Haltung. So ist seit 1994 in der Europäischen Union das Abschneiden von Ringelschwänzen bei Schweinen verboten. Doch Deutschland toleriert diese permanenten Tierverstümmelungen. Es droht auch hier eine weitere EU-Klage. 
Das Halten von Sauen in zu engen Kastenständen ist ebenfalls verboten, konkrete Vorschläge zur Änderung der Tierhaltungsvorschriften wurden aber bisher verschleppt - auch durch Ihr Ministerium! 
3. Mangelnde Aufklärung an der Fleischtheke und im Kühlregal über die Haltungsbedingungen der Tiere erschwert Verbrauchern und Verbraucherinnen eine echte Wahlfreiheit bei Fleisch und Fleischprodukten. Die Verantwortung, dies zu ändern, liegt bei Ihnen Frau Ministerin! Ein freiwilliges Tierwohllabel, wie Sie es planen, reicht nicht aus, um Verbrauchertransparenz flächendeckend herzustellen. Immer mehr Lebensmittelketten kennzeichnen ihr Fleisch deutlich besser, als es Ihre Vorschläge für ein freiwilliges Handeln je bewirken werden. 
Es gibt viel für die Bundesregierung zu tun! 
• Verschärfen Sie das Düngerecht, um unser Trinkwasser dauerhaft zu schützen! 
• Nutzen Sie die europäischen Agrargelder gezielt, um die Umwelt zu entlasten und Tiere besser und artgerechter halten zu lassen!
• Führen Sie eine gesetzlich verpflichtende, mehrstufige Haltungskennzeichnung für Fleisch ein – ähnlich der für frische Eier!

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