Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Eigentlich sollte das Gesetz den Handel und Besitz von illegal geschlagenem Holz verbieten und unter Strafe stellen - statt dessen versauert es in den Untiefen bürokratischer Formalitäten.

Greenpeace übt seit Jahren Druck auf die Kommission aus. Schon zu Beginn der diesjährigen Artenvielfaltkonferenz (CBD) in Bonn forderten wir die Vorstellung des Gesetzes.

Ohne Angabe von Gründen wurde das Gesetz immer wieder von der Agenda genommen. Die Kommission erkennt offenbar die Dringlichkeit des Gesetzes nicht , meint Corinna Hölzel, Waldexpertin bei Greenpeace.

Die letzten Urwälder dieser Welt verschwinden in rasender Schnelligkeit. Millionen Tonnen illegal geschlagenes Holz gelangen regelmäßig nach Europa - und treiben damit auch die globale Klimaerwärmung voran.

Die Gefahr besteht, dass der Gesetzesvorschlag bis zu den Europawahlen verzögert wird. Genug Zeit für die Lobbyverbände, um im Hintergrund den jetzigen Vorschlag noch weiter zu verwässern.

Wichtig ist, dass Barroso öffentlichen Druck verspürt und das Gesetz nicht länger zurückhalten kann, so Hölzel. Dazu werden europaweit 100.000 Unterschriften gesammelt.

Die Unterschriften sollen Umweltkommissar Dimas und Kommissionspräsident Barroso am 3. Oktober übergeben werden. Den größten Teil hat Greenpeace schon zusammen - rund 10.000 fehlen jedoch noch.

Bitte helfen Sie mit, die fehlenden Unterschriften zu sammeln. Unterschreiben Sie für ein wirksames Urwaldschutzgesetz! Hier geht's zur Online-Petition.

Mehr zum Thema

Indigene und Greenpeace-Aktive im Boot auf dem Manicoré River

Greenpeace und Moritz Jahn auf Amazonas-Expedition

  • 15.07.2022

Greenpeace war gemeinsam mit Forschenden und Influencer Moritz Jahn auf Expedition im Amazonas-Regenwald. Ziel war, die Region zu erforschen und den Indigenen beim Schutz ihres Zuhauses zu helfen.

mehr erfahren
Ein Hubschrauber der Bundespolizei fliegt mit einem Löschwasser-Außenlastbehälter, um einen Waldbrand im Nationalpark Sächsische Schweiz zu löschen.

2022 – Das Jahr der Waldbrände

  • 07.07.2022

Was verbindet den US-amerikanischen Yosemite-Nationalpark, die griechische Insel Lesbos und die Sächsische Schweiz? Sie fackeln ab. Eine traurige Weltreise in die brennenden Wälder der Erde.

mehr erfahren
Dom Phillips and Bruno Pereira

Aktivisten im Amazonasgebiet tot aufgefunden

  • 16.06.2022

Unsere schlimmsten Befürchtungen haben sich bewahrheitet: Die im brasilianischen Amazonasgebiet verschwundenen Aktivisten sind tot. Greenpeace fordert eine transparente Aufklärung.

mehr erfahren
Waldbrand im Amazonas

EU-Mercosur-Abkommen

  • 02.06.2022

Der Amazonas-Regenwald ist ein Schlüsselelement für Biodiversität und Klimaschutz. Doch das geplante EU-Mercosur-Freihandelsabkommen gefährdet ihn weiter - während die Autoindustrie profitiert.

mehr erfahren
PT Megakarya Jaya Raya (PT MJR) Oil Palm Concession in Papua

Klima und Arten brauchen ein EU-Gesetz für weltweiten Waldschutz

  • 17.03.2022

Ein starkes EU-Gesetz für weltweiten Waldschutz ist dringend nötig, um gegen die Wald- und Naturzerstörung sowie die Verletzung von Menschenrechten anzukämpfen.

mehr erfahren
Illegal Mining in Yanomami Indigenous Land in Brazil

Drei Jahre Bolsonaro: Drei Jahre Umweltzerstörung in Brasilien

  • 17.01.2022

Im Januar 2022 feiert Jair Bolsonaro dreijähriges Amtsjubiläum als Präsident von Brasilien. Doch für das Klima und die Biodiversität Brasiliens gibt es wenig Grund zu feiern.

mehr erfahren