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KFC-AktionBrasilien

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Zwei Hauptverantwortliche in diesen global ablaufenden Verbrechen hat Greenpeace geoutet: Den US-Konzern Cargill, der die illegal angebaute Soja aus Urwaldzerstörung nach Europa verschifft und die Fast-Food-Kette Kentucky Fried Chicken (KFC), die ihren Kunden damit gefütterte Hähnchen auftischt.

Greenpeace konnte eine lückenlose Kette von der illegalen Zerstörung des Regenwaldes, über die Sojafelder bis hin zu den Chicken-Wings in den KFC-Eimern nachweisen, die hier in Europa täglich über die Ladentheken gehen. KFC macht seine ahnungslosen Kunden dadurch zu unwissenden Mittätern.

Urwaldzerstörung für billige Hähnchen

Gründe genug für eine Doppel-Aktion in Brasilien: Auf einem Sojafeld tief im Amazonas-Regenwald breiteten Greepeace-Aktivisten am Mittwoch (Ortszeit) ein 300 Quadratmeter großes Transparent aus mit der Anklage: KFC - Amazonas-Verbrecher. Einen Tag bevor im US-Bundesstaat Kentucky in der Stadt Louisville die Jahreshauptversammlung von KFC stattfinden soll. In Santarem fuhren Aktivisten mit Schlauchbooten zu einer Verladestation der dortigen Cargill-Fabrik. Auf Bannern forderten sie: Cargill raus!{image_r}

Urwaldzerstörung, Sklaverei, Einsatz giftiger Chemikalien, Landdiebstahl, illegale Farmen und die Ausrottung bedrohter Arten sind das Rezept für die Katastrophe im Amazonas-Regenwald. Aber es sind lediglich die Zutaten für Kentucky Fried Chicken, um an billiges Geflügelfleisch zu kommen, sagt Gavin Edwards, Waldexperte von Greenpeace. Fast-Food-Ketten wie KFC müssen die Regenwaldzerstörung von ihren Menükarten streichen - bevor es für den weltgrößten Urwald zu spät ist.

Greenpeace fordert von KFC und Cargill, dafür Sorge zu tragen, dass die Soja in ihrem Tierfutter nicht aus Regenwaldzerstörung stammt. Und auch nicht gentechnisch manipuliert ist.

  • CargillAktionBrasilien

    CargillAktionBrasilien

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Wir essen Amazonien auf

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