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Greenpeace begrüßt den Antrag der rot-grünen Bundestagsfraktionen, die Einfuhr von illegal eingeschlagenem Urwaldholz gesetzlich zu verbieten. In den weltweit letzten Urwäldern geht wenig mit rechten Dingen zu. Skrupellose Holzfirmen schlagen illegal ein, verkaufen illegal Holz ins Ausland, fälschen Ausfuhrpapiere. Doch in den Häfen Europas kommen alle paar Tage riesige Frachter voller Urwaldholz - legal! - an.

Deutschland täte gut daran, endlich alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, der Holzmafia das Handwerk zu legen. In dem Antrag taucht das auf, was Greenpeace seit langem fordert. Die Holzmafia muss im eigenen Geldbeutel spüren, dass es für illegal geschlagenes Holz keinen Markt gibt. Menschen, die im und vom Urwald leben, aber auch bedrohte Tiere wie Orang-Utan, Gorilla oder der sibirische Tiger werden es danken.

Mit einem Handelsverbot von illegal geschlagenem Holz wäre Deutschland Vorreiter im Urwaldschutz und bei der Umsetzung der UN-Konvention über Biologische Vielfalt. Diese fordert, den dramatischen Schwund von Pflanzen- und Tierarten und ihrer Lebensräume bis 2010 deutlich zu reduzieren. Aber auch heimische Forstbetriebe, die ihre Wälder nach FSC-Standard ökologisch bewirtschaften, könnten sich freuen. Denn sie würden durch die Billigimporte von Raubbauholz nicht länger benachteiligt.

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