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Das Kongo-Becken erstreckt sich von der Zentralafrikanischen Republik über Gabun, Kongo, Kongo-Brazzaville und Kamerun. Das riesige Waldgebiet wird kaum kontrolliert, illegaler Holzeinschlag ist an der Tagesordnung. Zwar werden Edelhölzer wie Mahagoni, Rosenholz oder Afrikanisches Stinkholz durch Handelsbeschränkungen geschützt. Ihr Export ist nur mit einer Ausfuhrgenehmigung des Herkunftslandes möglich. Doch solange legal geschlagenes Holz nicht von illegal geschlagenem unterschieden werden kann, gibt es keinen wirklichen Schutz.

Mehr als die Hälfte des in Zentralafrika geschlagenen Holzes taucht auf dem asiatischen Markt wieder auf. Doch nach Aussage des UN-Waldexperten Taal gibt es auch in Europa noch viele Abnehmer. Viele legale deutsche Holzfirmen hinterlassen ihren Fingerabdruck überall im Kongo-Becken, sagt er. Auch der legale Holzeinschlag bewege sich häufig an der Grenze zur Illegalität. In der Regel kontrolliere niemand, ob die Holzfäller sich an ihr Limit hielten. Wo aber doch Kontrollpersonal unterwegs sei, kämen wieder Armut und Korruption ins Spiel.

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