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Auf einer Konferenz der Canadian Magazine Publishers Associaion (CMPA) und weiterer Verbände stellten die CMPA und die British Columbia Association of Magazine Publishers (BCAMP) das EcoKit der Öffentlichkeit vor. Ein Ratgeber, in dem aufgeführt wird, wie Zeitschriftenverlage auf gestrichenes - also glattes - Öko-Papier umsteigen können. Da für Magazine und Zeitschriften meist dieses Papier verwendet wird, konnte nicht auf das rauhe Papier aus dem Buchdruck zurückgegriffen werden. Die kanadischen Verleger beweisen, dass eine urwaldfreundliche Produktion von Magazinen und Büchern möglich ist, sagt Denise Völker, Waldexpertin bei Greenpeace.

Mit dem Umschwenken der Zeitschriftenverleger auf ökologisch akzeptable Papiersorten wird eine bislang schon erfolgreiche Kampagne der Market Initiative fortgesetzt. Die Organisation versuchte kanadische Buchverleger für Öko-Papier zu gewinnen. Keine drei Jahre nach dem Start der Kampagne gibt es jetzt neun urwaldfreundliche Buchpapiersorten von kanadischen Anbietern. Der Verlag Raincoast Books ließ die 1,3 Millionen Exemplare der kanadische Ausgabe des fünften Harry Potter Bandes auf 100-prozentiges Recyclingpapier drucken. Das nun auch die Magazinverlage einsteigen, ist ein großer Schritt in die richtige Richtung, so Völker. Leider sieht es in anderen Ländern, auch in Deutschland, noch nicht so gut aus. Die kanadische Initiative sollte, den deutschen Verlegern ein Beispiel sein.

Für interessierte Verlage hält Greenpeace einen Ratgeber zur Umstellung auf hochwertiges Recyclingpapier oder Papier aus ökologischer Waldnutzung mit dem Zertifikat des Forest Stewardship Council (FSC) bereit.

"Der Weg des Papiers - vom Urwald bis zum Buch" (PDF 3.0 Mb, 24 Seiten)

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