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Das Treffen ist die jüngste Initiative der Weltbank, die sich mit dem Problem falscher Waldpolitik, schwacher Strafverfolgung und dem Mangel an wirkungsvollen Gesetzen beschäftigt. Illegaler und zerstörerischer Einschlag hat verheerende Auswirkungen auf die Existenz einheimischer Gemeinschaften und die Artenvielfalt in den weltweit letzten Urwäldern, eingeschlossen Wälder in der eurasischen Region.

Gastgeberland Russland beheimatet allein mehr als ein Fünftel der weltweit letzten Urwälder und ist der größte Holzproduzent in der europäischen und nordasiatischen Region. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass 60 bis 90 Prozent des Holzes illegal eingeschlagen werden und größtenteils nach China, Japan, in die USA und die EU exportiert werden.

Auch Deutschland ist ein wichtiger Handelspartner für Russland und bezieht Holz und Holzprodukte im Wert von mehr als 320 Millionne Euro jährlich. Der Besitz und der Handel von Holz aus Urwaldzerstörung und illegalem Holzeinschlag, ob aus Russland oder dem Amazonas, muss auch in Deutschland unter Strafe gestellt werden, fordert Martin Kaiser, Waldexperte bei Greenpeace, von der neuen Bundesregierung.

Greenpeace drängt die Regierungen, sich zu heimischen, regionalen und internationalen Maßnahmen zu verplichten, um Korruption und Bestechung zu beseitigen. Zusätzlich muss es eine größere Kooperation für die Durchsetzung von Gesetzen geben und die Marktnachfrage nach illegalem Holz eindämmt werden.

Um das zu erreichen müssen holzproduzierende Länder wie Russland gewährleisten, dass ihre Gesetze ein nachhaltiges und legales Waldmanangement fördern und dass die Rechte von Menschen, deren Existenz von den Wäldern abhängt, anerkannt und geschützt werden. Länder, die Holzprodukte aus illegalem Einschlag kaufen, müssen diesen Handel gesetzlich verbieten und sicherstellen, dass das Holz aus nachhaltigen Ressourcen stammt. (Autorin: Nadine Behrens)

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