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In dem offiziellen Behördenkommunique wird dieser Schritt damit begründet, dass die höhere Strafe nur für sehr schwere" Vergehen vorgesehen sei. Es wurde nun anerkannt, "dass die Rainbow Warrior nicht an einem Vergehen zur wirtschaftlichen Bereicherung beteiligt war und dieser verschärfende Anklagepunkt sei weggefallen.

Greenpeace wird nun umgehend die herabgesetzte Kaution hinterlegen, damit die Rainbow Warrior den Hafen von Valencia verlassen und weiterhin an der Kampagne gegen die Urwaldzerstörung teilnehmen kann. Zugleich legt Greenpeace vor dem zuständigen Gericht Berufung ein, um die Entscheidung noch einmal überprüfen zu lassen.

Die Vernunft hat sich schließlich Weg gebahnt, freut sich Juan Lopez de Uralde, Geschäftsführer von Greenpeace Spanien. Gleichwohl werden wir gerichtlich die Illegalität dieses Falles feststellen lassen. Das Schiff wird jetzt seine Arbeit zum Schutze der Urwälder und der Umwelt fortsetzen.

Nachdem die spanischen Behörden am 13. Juni die Rainbow Warrior während einer friedlichen Aktion gegen die Zerstörung der letzten Urwälder in Afrika in Gewahrsam genommen hatten, war eine Protestwelle ungeahnten Ausmaßes auf die staatlichen Stellen in Madrid zugerollt. In 14 Städten weltweit formierte sich der Protest vor den spanischen Vertretungen. Mehr als 30.000 Menschen unterstützten den Greenpeace-Aufruf, per E-Mail die spanischen Behörden zur Freigabe der Rainbow Warrior aufzufordern.

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