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Berichten der Zeitung El Comercio vom Wochenende zufolge ereignete sich der Unfall bereits am Mittwoch. Das auslaufende Öl sei zwölf Stunden lang nicht bemerkt worden. Die staatliche Ölgesellschaft Petroecuador geht von einem Sabotageakt aus. Ein Ventil sei manipuliert worden. Solange die Verursacher des Schadens nicht gefasst seien, erhielten die geschädigten Bauern keine Entschädigung, sagte ein Sprecher.

Bei der undichten Leitung handelt es sich um die SOTE-Pipeline. Sie wird von Petroecuador betrieben. Aus der 30 Jahre alten Leitung sind seit 1970 mehr als 74 Millionen Liter Öl ausgetreten und haben die Umwelt verseucht. Das Öl ist die größte Einnahmequelle Ecuadors und ein Fluch für die Menschen, die in den Förderregionen und an den beiden Pipelines leben. (sit)

Lesen Sie dazu auch das Greenpeace-Interview mit dem Bürgermeister der ecuadorianischen "Ölhauptstadt" Lago Agrio, Maximo Abad.

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