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Der erst seit zwei Wochen amtierende Umweltminister Édgar Isch sagte, dass es nicht darum gehe, das Projekt zu stoppen. Allerdings müsse das Unternehmen sich an die vereinbarten Umweltauflagen halten. In diesem Zusammenhang kündigte er auch mehr unangemeldete Kontrollen der Bauarbeiten an. Die Vereinbarung mit der vorherigen Regierung, nach der Inspektionen nur nach schriftlicher Voranmeldung möglich waren, setzte er außer Kraft.

Die Betreibergesellschaft OCP wies die Anschuldigungen von Isch zurück. Eine Sprecherin sagte, man werde sich mit dem Umweltministerium zusammensetzen und eine Lösung finden. Eine Verzögerung des Starts der Pipeline Mitte diesen Jahres sei nicht zu befürchten.

Der Bau der OCP-Pipeline bedroht die letzten Urwälder Ecuadors. Die Bergnebelwälder der Mindo-Region sind bereits zu 90 Prozent zerstört. Greenpeace und lokale Umweltschutzgruppen haben mehrfach gegen den Bau protestiert, darunter auch in Düsseldorf. Die dort ansässige Westdeutsche Landesbank (WestLB), die zu 43 Prozent dem Land Nordrhein-Westfalen gehört, hat das 1,1 Milliarden Dollar teure Projekt zu großen Teilen finanziert.

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