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Die über zwei Monate laufenden Ermittlungen der Ibama ergaben, dass die Holzfäller über Lizenzen verfügten, mit denen sie das Holz ungehindert aus dem geschützten Wald transportieren konnten. Die Lizenzen sollen Osvaldo Pitaluga zufolge von fünf Mitarbeitern der Ibama illegal ausgestellt worden sein. Umweltschützer bemängeln schon länger, dass die Korruption innerhalb der unterfinanzierten Umweltbehörde das illegale Abholzen fördert. Die Ibama ist dafür zuständig, das Abforsten des weltweit größten Tropenwaldes zu überwachen und durch strikte Lizenzvergabe die Rodung auf dafür vorgesehene Gebiete zu begrenzen.

Illegaler Holzeinschlag und Brandrodung sind die beiden Hauptursachen für die Entwaldung des Amazonasgebiets. Sie ist im vergangenen Jahr um 40 Prozent auf rund 14,5 Millionen Quadratkilometer angestiegen. Die Mitglieder der Bande, die über mehrere Jahre in Rondonia illegal gerodet hat, sind zurzeit in Untersuchungshaft. Ihnen droht eine mehrjährige Gefängnisstrafe und eine Geldstrafe von bis zu einer Million US-Dollar. 

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