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Die spanische Autorin Isabelle Allende (links) mit Juan Lopez de Uralde, Geschäftsführer von Greenpeace Spanien.
© Greenpeace/Quique Fidalgo

Allende schützt den "Wald der Pygmäen"

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Die chilenische Autorin Isabel Allende hat sich der Autor/innen-Initiative von Greenpeace angeschlossen. 

Die spanische Jugendausgabe ihres neuen Buches Wald der Pygmäen wird zu 100 Prozent auf urwaldfreundlichem Recyclingpapier gedruckt. Damit ist ihr Verlag Random House Mondadori der erste, der sich aktiv für den Erhalt der letzten Urwälder einsetzt.

Ein Buch über die Pygmäen auf urwaldfreundlichem Papier zu drucken, ist in besonderer Weise angemessen, freute sich Greenpeace-Urwaldexpertin Judy Rodrigues. Die weltweite Nachfrage nach Holz- und Papierprodukten fördert den illegalen und zerstörerischen Raubbau. Urwälder wie die von den Pygmäen bewohnten sind dadurch akut bedroht.

Wald der Pygmäen ist nur der Anfang. Auch die Ausgabe für Erwachsene enthält zu 30 Prozent FSC-zertifiziertes Recyclingpapier. Darüber hinaus hat Random House Mondadori mit Greenpeace vereinbart, ab 2005 alle Jugendbücher unter dem Label Montena" auf Recyclingpapier zu drucken.

Der spanische Verlag folgt damit dem guten Beispiel von Random House Canada und 66 weiteren kanadischen Verlegern. Sie haben seit 2001 rund 4,5 Millionen Bücher auf urwaldfreundlichem Papier herausgebracht. Neun neue Papiersorten wurden seitdem eigens für den kanadischen Buchmarkt entwickelt. Mittlerweile hat die Greenpeace-Initiative auch bei Verlagen in Italien, Großbritannien, Deutschland und den Niederlanden erste positive Veränderungen ausgelöst. (sit)

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